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Dresden – Am 6. Januar 1776 im sächsischen Wilmsdorf als Sohn eines Kavallerieoffiziers geboren, trat Ferdinand Baptista Freiherr von Schill mit 14 Jahren in das preußische Dragoner-Regiment Ansbach-Bayreuth in Pasewalk ein. Als Leutnant zog er 1806 gegen Frankreich in den Krieg, wurde bei Auerstedt verwundet und konnte sich über Magdeburg und Stettin nach Kolberg durchschlagen. Anstatt aber weiter mit einer kleinen Reitertruppe dessen Umfeld zu erkunden und Waffen wie Vorräte in die Festung zu bringen, begann Schill in Pommern einen Kleinkrieg gegen die napoleonischen Truppen. Die Eroberung von Gülzow im Dezember 1806 machte ihn schlagartig populär. Vom preußischen König zum Oberleutnant befördert und mit dem Pour le Mérite ausgezeichnet, ignorierte der selbstbewußte Offizier bald den Befehl, zu seinem Regiment nach Ostpreußen zurückzukehren. Schills Truppe aber wuchs weiter und mit ihr der Ruhm seines Namens. Am 12. Januar 1807 wurde Schill von König Friedrich Wilhelm III. beauftragt, aus ehemaligen preußischen Kriegsgefangenen ein Freikorps aufzustellen.

Berlin/Magdeburg – Der frühere DDR-Radsportler Gustav-Adolf „Täve“ Schur ist von der Jury der „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe zum zweiten Mal abgelehnt worden. Der 86-Jährige war vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf Vorschlag der Landessportbünde nominiert worden. Dies hatte zu teilweise heftigen Reaktionen geführt, da dem zweimaligen Rad-Weltmeister und ehemaligen Abgeordneten der Volkskammer sowie des Deutschen Bundestages von Kritikern vorgeworfen wird, das Doping in der ehemaligen DDR heruntergespielt und sich im Nachhinein zu distanzlos zum SED-Regime geäußert zu haben.

Samstag, 15 Oktober 2016 05:31

Kurfürst im Dreißigjährigen Krieg

Dresden – Am 8. Oktober vor 360 Jahren verstarb in Dresden Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen (1585-1656). Sein hohes Amt hat er in schweren Zeiten ausüben müssen, deren Herausforderungen er getreu seinem Wahlspruch „Ich fürchte Gott, liebe Gerechtigkeit und ehre meinen Kaiser“ zu meistern suchte. Eine Gratwanderung.

Magdeburg – Der AfD-Chef von Sachsen-Anhalt und designierte Landtagsvizepräsident André Poggenburg hat jeglichem Rassismus im Zusammenhang mit dem Migrationshintergrund deutscher Fußball-Nationalspieler eine klare Absage erteilt. Angesprochen auf Spieler wie Jerome Boateng, Mesut Özil oder Shkodran Mustafi erklärte Poggenburg gegenüber der Magdeburger „Volksstimme“: „Die AfD hat überhaupt kein Problem damit, wenn diese Sportler für uns spielen. Es kommt auf den sportlichen Erfolg an.“

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