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Zittau – Am 10. September 2017 öffnet die Zittauer Mandaukaserne ihre Tore – zum Tag des offenen Denkmals in der Neißestadt. Seit 24 Jahren gibt es diese schöne Tradition, werden - an einem Sonntag im September – sonst verschlossene Denkmale für Interessenten zugänglich gemacht. „Macht und Pracht“ lautet das diesjährige Motto, mit dem die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit für die Bedeutung kulturellen Erbes sensibilisiert. Apropos: Wäre es nicht großartig, wenn engagierte Investoren, bürgerschaftliche Initiativen und aufgeschlossene Politiker eines Tages über die „Macht“, das heißt, ein passendes Konzept und Mittel es verwirklichen, verfügten, um die alte Pracht von Zittaus größtem Gebäude wieder auferstehen zu lassen?

Struppen – Am 23. Juni vor 150 Jahren wurde der Maler Robert Sterl (1867-1932) in Großdobritz bei Dresden geboren. (siehe: www.sachsen-depesche.de/kultur/zur-erinnerung-an-robert-sterl-1867-1932.html). Im letzten Domizil des Künstlers, dem Naundorfer Robert-Sterl-Haus, hat am 16. Juli eine Sonderausstellung eröffnet, die Sterls Schaffen als Illustrator von Zeitschriften und Kinderbüchern dokumentiert.

Dresden – Das Kulturhaus Loschwitz lädt für Mittwoch, den 17. Mai 2017, zu einer Buchlesung mit Dr. Paul Kaiser zum Thema „Weststrand & Elbhang – Dresdner Künstler an der Ostsee“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 im Kulturhaus Loschwitz (Dresden, Friedrich-Wieck-Str. 6) und widmet sich dem Wirken Dresdner Kulturschaffender in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiert. Kaiser ist Kurator einer gleichnamigen Ausstellung, die im Ostseebad Ahrenshoop in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt wurde. Der Eintrittspreis für die Buchlesung in Dresden beträgt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Leipzig – Im Galerie Hotel „Leipziger Hof“ ist noch bis zum 5. Februar 2017 die Ausstellung „Wetterleuchten im Abendland“ mit Bildern des Künstlers Michael Fischer-Art zu sehen. Die Malereien und Zeichnungen des 1969 in Leipzig geborenen ehemaligen Schülers von Prof. Rolf Münzner an der Hochschule für Grafik und Buchkunst erinnern an Pop Art á la Roy Lichtenstein oder Keith Haring, sind grell und bunt, aufrüttelnd und verspielt – und wollen dennoch vor allem Nachdenklichkeit ausdrücken.

Berlin – Die KunstHalle der Deutschen Bank in Berlin zeigt derzeit im Rahmen ihrer Ausstellung „Energy Made Visible“ mit „Mural“ des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock ein Bild, das nicht nur als eines der bedeutendsten der Moderne gilt (manche sprechen sogar vom „Urknall der Moderne“), sondern mit über sechs Metern Länge und 2,50 Metern Höhe auch eines der größten ist. Sechs Monate lang arbeitete der damals noch weitgehend unbekannte Pollock 1943 an dem „Action Painting“, das die New Yorker Kunstsammlerin Peggy Guggenheim, die 1941 zusammen mit Max Ernst von Frankreich in die USA emigriert war, für den Eingangsbereich ihres Apartments in Manhattan in Auftrag gegeben hatte. Als es fertig war, nannte es sein Schöpfer „ziemlich groß, aber höllisch aufregend“.

Leipzig – Für die Berliner Künstlerin Silke Thal ist das Malen „ein Innehalten“ und „Gewahrwerden dessen, was um mich herum und in mir geschieht“. Am Schaffensprozess seien „Kräfte beteiligt, die freier und weiser sind als mein Verstand“ und „neue Dimensionen“ offenbarten. Das klingt zunächst einmal etwas esoterisch, doch beim Betrachten der Aquarelle, Tuschebilder, Kohlezeichnungen und Ölgemälde der vielseitigen Künstlerin wird sofort klar, was sie meint: Die Bilder offenbaren einen in die Tiefe gehenden Blick auf den Menschen und seine Empfindungen, seine Leidenschaften, mitunter aber auch die Abgründe seiner Seele.

 

Leipzig – Er war ein Sonderling und Obskurant – und zählte doch zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Künstlern der Gründerzeit: In wenigen Monaten jährt sich der Todestag des Malers Gabriel von Max zum 75. Mal. Grund genug, an einen ebenso begnadeten wie geheimnisvollen Menschen zu erinnern, der es wie kaum ein anderer vermochte, Stimmungen auf Leinwand zu bannen.

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