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Dresden – Nicht einmal 22 Jahre alt ist Theodor Körner (1791-1813) geworden. Sind auch die meisten seiner Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke heute fast vergessen, ist Körner als „Dichter der Befreiungskriege“ und „Lützower Jäger“ noch immer populär. Doch wer waren jene Freiwilligen um den preußischen Major von Lützow, die aus fast allen deutschen Staaten kamen, und welches Schicksal erwartete den enthusiastischen Sachsen in ihren Reihen?

Samstag, 30 Juni 2018 17:01

Was ist des Deutschen Vaterland?

in Politik

Dresden - Mein Kanzleikollege hat ein anspruchsvolles Interesse: Die Napoleonischen Kriege. Unlängst fuhren wir von Leipzig nach Dresden und sahen aus der Ferne das Völkerschlachtdenkmal. So entspann sich eine Diskussion über die Aktualität der Befreiungskriege gegen die Napoleonische Fremdherrschaft.

Dresden – Elf Aufenthalte Napoleons verzeichnen die Dresdner Annalen für den Zeitraum 1807 – 1813. Der erste Besuch des französischen Kaisers im Juli 1807 war glanzvoll und von der Hoffnung der Sachsen auf eine friedliche und glückliche Zukunft an der Seite Frankreichs getragen. Die Malerin Dora Stock (1759-1832), eine Tante Theodor Körners, notierte: „Die Tage, die Napoleon hier verweilte, waren äußerst merkwürdig. Das Zuströmen der Massen aus allen Ständen, die hierherkamen, ihn zu sehen, worunter sehr viele waren, die berühmt und ausgezeichnet sind, das Leben und die Tätigkeit, die von früh bis auf den Abend auf den Straßen war, gab eine eigene fröhliche Stimmung, die schwer zu schildern ist.“(3)

Donnerstag, 28 April 2016 20:30

Die geheimnisvolle Dresdnerin

Dresden – Wer den Alten Katholischen Friedhof in der Friedrichstadt besucht, wird schnell dem Zauber von Dresdens erstem katholischen Gottesacker erliegen. Einst von Maria Josefa (1699-1757), der Schwiegertochter Augusts des Starken, für ihren Hofstaat angelegt, finden wir noch heute die klangvollsten Namen vereint: Balthasar Permoser, Gerhard von Kügelgen, der Chevalier de Saxe, und Carl Maria von Weber seien exemplarisch genannt. Eine weitere Besonderheit sind die Gräber von 120 polnischen Notabeln, die schon in der Barockzeit zum augustäischen Hof gehörten bzw. nach 1830 als nationalpolnische Exilanten in die sächsische Hauptstadt kamen.

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