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Dienstag, 28 November 2017 04:55

Der Augustusmarkt am Goldenen Reiter

Dresden – Weihnachten in der Landeshauptstadt! Wenn Betonpoller zur Terrorabwehr auch an der Elbe von einer absurden Normalität künden: jüngster und zweitgrößter Weihnachtsmarkt Dresdens ist noch immer der Augustusmarkt auf der Hauptstraße. Nachdem der 583. Striezelmarkt in der Altstadt am Mittwoch seine Pforten öffnet, werden traditionell am Folgetag auch die Neustädter nicht zurückstehen. Ab kommenden Donnerstag (30.11.) lädt zum nunmehr sechsten Mal der Augustusmarkt die Dresdner und ihre Gäste zum weihnachtlichen Flanieren ein.

Dresden – Die Saison ist vorüber, die zahlreichen Brunnen und Wasserspiele der Landeshauptstadt wirken still und weitgehend winterfest. Nur an wenigen Anlagen sind noch Vorkehrungen zu treffen: auf der Prager Straße, vor dem Kulturpalast - und auf dem Neustädter Albertplatz. Genau dort stehen seit 1894 die mächtigen Zwillingsbrunnen von Robert Diez (1844-1922), dessen „Stille Wasser“ und „Stürmische Wogen“ gegensätzliche Naturgewalten symbolisieren und als schönstes Brunnenensemble Dresdens gelten.

Neustadt/Sa. - Zehn Kilometer östlich von Stolpen, zwischen Hohwald und Sächsischer Schweiz, liegt Rückersdorf. 1223 erstmals urkundlich erwähnt, ist das 300-Seelen-Dorf heute ein Ortsteil von Neustadt in Sachsen. In alter Zeit meißnisch-bischöflicher Besitz, kam Rückersdorf 1559 mit dem Amt Stolpen zum sächsischen Kurfürstentum, besaß einmal drei Mühlen, eine Brauerei und eine Käsefabrik. Das ist schon eine Ewigkeit her, doch 1997 wurde der Ort in das Sächsische Dorferneuerungsprogramm aufgenommen, bekam Trink- und Abwasseranlagen, eine Ortsumfahrung, den neuen Dorfplatz und ein aufgehübschtes Gemeindehaus.

Dresden – 26 Meter Durchmesser – das ist Dresdens größter Ringbrunnen auf dem Neustädter Palaisplatz. Schon 1722/23 war das Areal um das damalige Holländische Palais angelegt worden, ein Platz entstanden (seit 1825 „Palaisplatz“), von dem aus die repräsentative Königstraße zum Schwarzen Tor geführt wurde.

Donnerstag, 01 Juni 2017 21:46

Ein Hofbrunnen in der Hauptstraße

Dresden – Dresden zählt zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Neben zahlreichen monumentalen und wertvollen Kunstwerken sind es auch ganz schlichte Anlagen, deren Existenz allein einem praktischen Zweck entspringt, die besonders anrühren und unsere Phantasie beflügeln.

Dresden – Der Alaunplatz im Dresdner Norden war der wichtigste Exerzier- und Paradeplatz der Königlich Sächsischen Armee. Bis 1918 fand auf dem 8,5 Hektar umfassenden Areal an Königs Geburtstag die Parade der Dresdner Garnison statt. Ein damals Beteiligter, Oberst z. D. von Schimpff, schildert stimmungsvoll und ganz im Stil jener Zeit, wie sich die Geburtstagsfeierlichkeiten zu Ehren König Alberts von Sachsen (*1828, König 1873-1902), an einem 23. April kurz vor der Jahrhundertwende abgespielt haben mögen:

Montag, 24 April 2017 13:46

In Thomaes Garten

Dresden – Welcher Dresdner kennt sie nicht, die beiden spätbarocken Nymphenbrunnen beiderseits des „Goldenen Reiters“, eingangs der Neustädter Hauptstraße. Ihr Schöpfer war der als Sohn eines Schuhmachers in Pesterwitz bei Dresden geborene Hofbildhauer Johann Benjamin Thomae (1682-1751). Zahllose Skulpturen, Giebelfriese, die Modelle für Kanzelaltar, Orgel und Beichtstühle der Frauenkirche und nicht zuletzt den Altar der Dreikönigskirche verdankt unsere Stadt diesem außergewöhnlichen Künstler.

Dresden – Im Weichbild der sächsischen Landeshauptstadt befinden sich um die 300 Brunnen und Wasserspiele. Damit zählt Dresden zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Im Barockviertel Innere Neustadt, auf dem Platz hinter der Dreikönigskirche, steht der Rebekka-Brunnen. Ein Sandsteintrog von quadratischer Fläche, mit einer kreisförmigen Treppe umschlossen, darin eine schlanke Säule aus Eisenguss, welche die Figur der „Rebekka“ trägt. Zusätzlich befüllen vier Delphinköpfe je ein halbkreisförmiges Becken an den Außenseiten. Wann die Anlage ihren heutigen Namen erhielt, liegt im Dunkeln. Bis 1952 wurde sie als „Brunnen hinter der Neustädter Kirche“ bezeichnet.

Dresden – Am Anfang stand der Wunsch, die Versorgung der Dresdner in der dicht besiedelten Neustadt verbessern zu können. Im Auftrag der Stadt suchten zwischen 1832 und 1836 Freiberger Bergleute, westlich des damaligen Bautzner Platzes (heute Albertplatz), nach einer Quelle. 7500 Taler wurden investiert. In 243 Metern (430 Ellen) Tiefe stieß man schließlich auf artesisch gespanntes Wasser, das – bis in unsere Zeit - durch natürlichen Druck mit einer Temperatur von 16 Grad Reaumur (20°C) ganzjährig zutage tritt. Dessen Quelle befindet sich unter dem denkmalgeschützten Brunnenhaus mit dem markanten Schieferdach (1990 rekonstruiert), arg eingezwängt in einen Seitenflügel des neuen Simmel-Komplexes.

Donnerstag, 26 Januar 2017 22:57

Der Jägerhof in Dresden

Dresden – Das älteste Baudenkmal der Dresdner Neustadt ist der Jägerhof vis-à-vis dem sächsischen Finanzministerium. Nachdem die sächsische Kurwürde 1547 auf die albertinischen Wettiner übergegangen war, setzte in der nunmehr kurfürstlichen Residenzstadt Dresden eine intensive Bautätigkeit ein. Mit Schloss, Zeughaus (Albertinum) und dem Stallgebäude entstanden prachtvolle und berühmte Bauwerke der deutschen Renaissance. Auch rechts der Elbe, im damaligen Altendresden, wurde gebaut, entstand der „Jägerhof“.

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