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München – Wenn ein früherer Geheimdienstchef aus dem Nähkästchen plaudert, dann erfährt man entweder Dinge, die man sich mit etwas Zeitungslektüre und Internetrecherche auch selbst hätte zusammenreimen können, oder man bekommt tatsächlich einen aufschlussreichen Einblick in eine Welt, die dem Normalbürger üblicherweise verschlossen bleibt. In letztere Kategorie gehört definitiv das neue Buch des ehemaligen Direktors des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Dr. Gert-René Polli, der sich zudem kritisch mit der europäischen „Intelligence Community“ auseinandersetzt, weil er sie, wie er aus eigener Erfahrungen berichten kann, am Rockzipfel der mächtigen US-Geheimdienste hängen sieht.

Dienstag, 15 November 2016 15:09

Donald Trump – Chance für Europa?

in Politik

Wien – Am 09.11.2016 passierte eine politische Revolution in den USA, das „Unmögliche“ wurde Realität: Donald J. Trump ist mit großem Abstand auf seine Rivalin Hillary Clinton zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Entgegen der Erwartungen von etablierten Medien auf der ganzen Welt konnte sich der durch seine eierdottergelbe Frisur hervorhebende Kandidat deutlich von seiner Konkurrentin absetzen. Für uns Identitäre in Europa stellt sich vor allem eine Frage: Was bedeutet sein Sieg für uns und unsere Zukunft?

Frankfurt am Main – Wer mit einem Android-Smartphone telefoniert, hat eingewilligt, dass die Metadaten aller seiner Gespräche aufgezeichnet und ausgewertet werden. Auf diesen Passus in der aktuellen Datenschutzerklärung des US-Internetunternehmens Google wies in dieser Woche die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) hin, die den Datenschutztext von Google gemeinsam mit dem Information Security Forum des Diplomatic Council analysiert hat.

Dresden - Wer sich in Deutschland über mögliche Souveränitätsdefizite der Bundesrepublik auslässt, gerät schnell unter Verdacht, ein Verschwörungstheoretiker zu sein. Tatsächlich gibt es eine Menge Spinner, die sich für „staatenlos“ erklären, eine „Reichsbürgerschaft“ inklusive eines entsprechenden „Passes“ annehmen oder behaupten, die Bundesrepublik sei gar kein Staat, sondern eine „GmbH“. Solche Figuren erschweren Kritikern die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema ungemein. Viele Menschen stellen nämlich die berechtigte Frage, warum sich die deutsche Regierung die Ausspähung durch den amerikanischen Geheimdienst NSA einfach so gefallen lässt.

Redaktion