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Pirna – Wer derzeit durch die Altstadt von Pirna schlendert, kann sich vor allem an dem Canalettomarkterfreuen, der auf dem Marktplatz rund um das Rathaus vorweihnachtliche Stimmung verbreitet. Die zahlreichen Buden mit Glühwein, Bratwurst, regionalem Kunsthandwerk, heißen Suppen, Stollen und Kräppelchen laden zum Verweilen ein; für die Kleinen gibt es zwei Karussells, eine dampfbetriebene Eisenbahn und eine Bühne mit wechselnden Vorstellungen und Geschichtenlesungen.

Dresden – Die AfD will den Bau einer Moschee am Großen Garten verhindern und verweist dazu auf mögliche islamistische Aktivitäten des „Marwa El Sherbiny-Kulturzentrums“, das vor wenigen Tagen entsprechende Pläne öffentlich gemacht hat. Nach Informationen von Sicherheitsbehörden soll es Verbindungen zwischen dem Kulturzentrum bzw. der mit diesem eng verwobenen „Sächsischen Begegnungsstätte“ (SBS) und der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft geben. Der Vorsitzende des Dresdner Zentrums, Saad Elgazar, ist zugleich Chef der SBS, die von den Islamisten unterstützt wird.

Dresden – Das in Dresden ansässige „Marwa El Sherbiny Kultur- und Bildungszentrum“ plant nach einem Bericht des MDR den Bau einer Moschee in Sachsens Landeshauptstadt. Die bisherigen Gebetsräumlichkeiten seien inzwischen zu klein für die Freitagsgebete, zu denen jede Woche rund 800 Muslime aus Dresden und den umliegenden Gemeinden erscheinen würden, so Zentrumssprecher Ronald-Muhammed Wellenreuther, der davon sprach, dass man Pläne für ein großes Moschee-Gebäude in der Nähe des Großen Gartens bereits in der Schublade habe. Die Sicherheitsbehörden macht dies hellhörig, denn offenbar gibt es Verbindungen zwischen dem Kulturzentrum, das nach der 2009 im Landgericht Dresden von einem aus Russland stammenden Migranten ermordeten Marwa El Sherbiny benannt ist, und der radikal-islamistischen Muslimbruderschaft.

Pirna – Der vom Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge initiierte „Tag der Ausbildung“ ist eine Institution. Seit 14 Jahren nutzen Ausbildungsunternehmen nicht nur aus Industrie und Handwerk die Gelegenheit, sich einer motivierten Absolventenschar zu präsentieren und um geeigneten Nachwuchs zu werben. 2016 haben 122 Firmen mitgemacht – Ausstellerrekord!

Pirna – „Macht und Pracht“ heißt das Motto am 10. September 2017 beim 25. bundesweiten Tag des offenen Denkmals, an dem auch kaum der Öffentlichkeit zugängliche Denkmale ihre Pforten öffnen. Das Landratsamt in Pirna ruft nun die Denkmalbesitzer des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf, an diesem Tag ihre Baudenkmale, Parks und archäologische Denkmale vorzustellen.

Auch wenn die Devise dies vielleicht suggeriert, geht es dabei mitnichten nur um Schlösser, Burgen und Herrensitze. Ebenso sind Bürgerhäuser, Industrie- und Gewerbebauten, Bahnhofsgebäude, Grab- und Kleindenkmale Teil jener vielgestaltigen Kulturlandschaft, die das Thema versinnbildlichen und Leistungen von Denkmalpflege und Denkmalschutz in den Fokus rücken. Insofern ist der 10. September ein idealer Anlass, für den Erhalt historischer Bausubstanz zu sensibilisieren.

Wer sein Denkmal dabei einbringen möchte, kann über Art und Weise der Präsentation weitgehend frei entscheiden. Neben der kostenfreien Besichtigungsmöglichkeit freuen sich die Besucher gewiss über Informationen zur Geschichte des jeweiligen Objekts, wozu Führungen oder Vorträge ein geeignetes Forum bieten. Bewährt haben sich kleine Ausstellungen, Kunst- oder Musikdarbietungen. Besondere Resonanz ist bei der Vorführung historischen Handwerks oder der Präsentation der Arbeit von Denkmalpflegern, Bauforschern, Archäologen und Architekten vor Ort zu erwarten.

Auch das Reformationsjahr 2017 kann – insofern es zu dem betreffenden Denkmal passt – in Bezug auf das Motto „Macht und Pracht“ gesetzt werden. Noch bis zum 31. Mai 2017 werden Anmeldungen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz entgegengenommen. Weitere Hinweise zu Anmeldung und Teilnahme findet man unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Freitag, 14 April 2017 03:17

Die Lauterbacher Ostersäule

Dresden – Am westlichen Ortsausgang des Dorfes Lauterbach bei Stolpen steht die sogenannte Ostersäule. Die quadratische Sandsteinsäule ist 2,50 Meter hoch und trägt einen würfelförmigen Aufsatz mit vier spitzen Giebelseiten, darin Christus am Kreuz und die Inschrift:

Pirna – Der Pirnaer Stadtrat Thomas Mache lädt auch in diesem Jahr wieder zum „Sonnensteiner Ostereiersuchen“ ein. Familien können sich dazu am Donnerstag, den 13. April 2017, auf dem Gelände des DS Pirna e.V. an der Struppener Straße 11 einfinden. Die Suche beginnt um 17:00 Uhr. „Kinder aus Pirna sowie Umgebung sind herzlich eingeladen, den Osterhasen oder seine Osternester zu suchen und zu finden“, teilte Mache dazu mit.

Pirna – Ich bin 2009 aus Überzeugung und mit dem Willen der CDU beigetreten, aktiv zur positiven Entwicklung unseres Landes und meiner schönen Heimatstadt Pirna beizutragen. Die CDU war für mich die Partei, die konsequent, demokratischen Grundsätzen folgend, all jene Werte vertrat, die auch meine sind. Nun sehe ich mich leider gezwungen, aufgrund einer Fülle von vielschichtigen Ereignissen meine Austrittserklärung bekanntzugeben. Dieser Schritt fällt mir sehr schwer. War ein längerer Prozess und ist nach meiner Auffassung unumgänglich.

Pirna – In Pirna hat ein Massenexodus aus der örtlichen CDU stattgefunden. Wie am Donnerstag bekannt wurde, haben 29 der rund 160 Mitglieder des Pirnaer Stadtverbandes ihr Parteibuch zurückgegeben. Als Grund gaben die Abtrünnigen in einer gemeinsamen Erklärung, die von Stadtrat Thomas Gischke verbreitet wurde, Unzufriedenheit mit der Partei vor Ort an. Weder Stadtverbandschef Oliver Wehner noch andere Unionsgranden seien an einem konstruktiven Dialog interessiert. Auf Anfrage von SACHSEN DEPESCHE nannte einer der Ausgetretenen jedoch auch bundespolitische Gründe. „Die CDU ist unter Merkel für viele Menschen unwählbar geworden. Für mich inzwischen auch“, so der Pirnaer Ex-CDUler, der nicht namentlich genannt werden möchte.

Pirna – Paukenschlag in Pirna: Oliver Lang, der langjährige Büroleiter von FDP-Landeschef Holger Zastrow, hat die Seiten gewechselt. Wie jetzt bekannt wurde, arbeitet der frühere FDP-Landtagsmitarbeiter bereits seit dem 1. Februar 2017 für das Berliner Hauptstadtbüro von AfD-Chefin Frauke Petry. Ein weiterer Repräsentant des nationalliberalen Parteiflügels hat damit die Segel gestrichen.

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