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Dresden – Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) hat Innenminister Markus Ulbig (CDU) für seine Ansicht, dass ein Verbot von Stehplätzen in Fußballstadien bei sogenannten Risikospielen sinnvoll sei, deutlich kritisiert. Diese Auffassung sei „fernab jeglicher Realität“, erklärte der JuliA-Landesvorsitzende Philipp Hartewig. „Zum einen wäre eine Bestuhlung der Stehplatztribünen für einige Vereine logistisch eine riesige Herausforderung, zum anderen wären weniger Fans im Stadion. Das einzige Ergebnis eines solchen Verbots sind damit Mehrkosten für den Verein”, so der Chef der sächsischen FDP-Jugend.

Bautzen/Dresden – In Sachsen sorgt derzeit eine „Bekleidungsanweisung“ für den Besuch einer Schülergruppe in einem Asylbewerberheim für Aufregung unter den Eltern und in den sozialen Netzwerken. Das Bautzener Schiller-Gymnasium hat einen Projekttag zum Thema „Asyl und Geflüchtete“ anberaumt, in dessen Rahmen eine neunte Klasse der Schule den Besuch einer Flüchtlingsunterkunft zu absolvieren hat. Zuvor soll eine Diskussionsrunde stattfinden, zu der neben einem Sozialarbeiter, der Asylbewerber betreut, auch ein Vertreter des Bündnisses „Bautzen bleibt bunt“ geladen ist.

Berggießhübel – Großer Erfolg für die Sicherheitskräfte in Sachsen: Bei einem 24-stündigen Kontrolleinsatz der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) auf der A17 und der B170 haben die Beamten am Dienstag insgesamt 18 Straftäter festnehmen können, die mit internationalem Haftbefehl gesucht wurden.

Leipzig – Auf das Leipziger Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführers der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer, wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Sprengstoffanschlag verübt. Nach Angaben der Partei wurden dabei eine Scheibe aus Sicherheitsglas sowie eine Büroinnentür zerstört. Der Sachschaden beträgt rund 2.000 Euro. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bislang erfolglos.

Leipzig – Leipzigs berüchtigte Eisenbahnstraße ist erneut zum Schauplatz schwerer Krawalle und einer Messerstecherei geworden. Am Mittwochabend gegen 20:15 Uhr kam es in einem türkischen Bistro zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Mann (36) von einem anderen mit einem Messer schwer verletzt wurde. Nach Augenzeugenberichten soll es sich bei beiden Kontrahenten um sogenannte „Südländer“ gehandelt haben. Der Verletzte, der sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wird in diversen Medienberichten als Iraker beschrieben.

Berlin – Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) ruft nach einem Bericht der Berliner B.Z. zu tödlichen Angriffen auf deutsche Polizisten auf. Im Internet kursiert ein Video mit spielfilmartigen Szenen, die vorführen, wie potenzielle Attentäter Beamte ansprechen, ablenken und dann hinterrücks erstechen. Der Film, der laut dem Bericht von den Sicherheitsbehörden „sehr ernst genommen“ wird, trägt den Titel „Greif sie an“ und wurde von „ISIS“ unter anderem auf YouTube gestellt.

Döbeln – Ein unbekannter Täter hat sich am Dienstagabend auf einem Radweg an der Wappenhenschanlage im mittelsächsischen Döbeln an einem 14-jährigen Mädchen sexuell vergangen. Wie die Polizei mitteilte, wurde die Teenagerin gegen 19:15 Uhr auf Höhe des Kinderspielplatzes von einem als „südländisch“ aussehend beschriebenen Mann angesprochen und dann, als sie auf den Annäherungsversuch nicht reagierte, von diesem brutal in ein Gebüsch gezogen und sexuell misshandelt.

Dresden – Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag hat einen aktuellen Gesetzentwurf der Grünen zur Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte als „unverhältnismäßig und nicht hilfreich“ kritisiert. „Der Entwurf ist nicht einmal ansatzweise erforderlich. Denn bei Demonstrationen oder Polizeieinsätzen stehen sich Staat und Bürger gegenüber, nicht Bürger und Bürger“, so der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel, der selbst Polizist ist.

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