Login

sachsen-depesche.de

Dresden - 1925 erschien unter obigem Titel in Dresden die zweite Auflage einer Sammlung von 12 Farbreproduktionen nach Bildern, die einst im Auftrag des Geh. Postrats Karl Thieme (+ 1917) entstanden waren. Der hatte im Laufe einer über fünfzigjährigen Dienstzeit auch posthistorische Darstellungen zusammengetragen, wonach Gustav Otto Müller (1827-1922) dann jene Dokumentation erschuf. In seinen Erläuterungstexten führt uns Thieme stimmungsvoll zurück in eine Ära, in der noch gelbuniformierte Postillione durch ein Land kutschierten, das 1806 zum Königreich geworden war. In Folge 6 werden ein „Königlich Sächsischer Postillion und Postfußbote“ aus dem Jahre 1833 vorgestellt:

Dresden – Hier nun Folge 5 unserer postgeschichtlichen Dokumentation aus dem Jahre 1925 nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922). Abermals vermittelt der Geheime Postrat Karl Thieme einen atmosphärischen Eindruck jener Ära, als Sachsen noch ein Königreich war, wo uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Die ersten Briefkästen gab es an der Elbe seit 1824 und auch die Briefmarke mußte (1840 in England) noch erfunden werden. Bis zum eigenen sächsischen Postwertzeichen, dem legendären „Sachsendreier“, waren es (1830) noch 20 Jahre Zeit. Lesen wir also, wie man sich im Sachsenland dennoch zu behelfen wußte:

Dresden – Hier nun Folge 4 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte aus dem Jahr 1925. Erneut versetzt uns Postrat Karl Thieme mit einer stimmungsvollem Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Königreich war. Diesmal geht es um jene zwei „gelben Kutschen“, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Postverkehr zwischen Dresden und Leipzig zu bewältigen hatten. Im kleineren der beiden Wagen könnten einst sogar Frischvermählte auf Hochzeitsreise gegangen sein, wie ein zeitgenössisches Aquarell vermuten läßt:

Dresden – Im Anschluß an die ersten beiden Folgen unserer Postgeschichte nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922) hier nun eine Fortsetzung der 1925 erschienenen Dokumentation. Und wieder versetzt uns der Geheime Postrat Karl Thieme mit einer launigen Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Kurfürstentum war. Diesmal stellen wir einen „Kursächsischen Postillion mit ledigen Pferden“ vor, der die Dresdner Fahrpost, also (im Gegensatz zur „reitenden Post“) die Beförderung von Personen und sperrigem Gut mittels Postkutsche, von Königsbrück nach dem (damals noch sächsischen) 40 Kilometer entfernten Hoyerswerda erledigt hat und sich nun auf dem Heimritt befindet:

Dresden – Nachdem wir vor Wochenfrist mit der ersten Folge postgeschichtlicher Darstellungen nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922) gestartet sind (https://www.sachsen-depesche.de/kultur/zwölf-farbige-bilder-aus-den-tagen-der-kurfürstlichen-und-königlich-sächsischen-post-1770-bis-1865-1.html ), hier nun eine Fortsetzung der 1925 erschienenen Dokumentation. Und wieder versetzt uns der Geheime Postrat Karl Thieme mit einer launigen Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Kurfürstentum war, und uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Diesmal geht es in die Oberlausitz, wo sich bis in unserer Zeit das kleine Volk der Sorben behauptet, dem auch unser „Kursächsischer Postillion von 1780“ anzugehören scheint:

Dresden – 1925 erschien unter genanntem Titel in Dresden die zweite Auflage eines Mäppchens mit 12 Farbreproduktionen von Ölbildern, die einst im Auftrag des (1917 in Großgraupa verstorbenen) Geh. Postrats Karl Thieme entstanden waren. Der sächsische Postrat hatte im Laufe einer über fünfzigjährigen Dienstzeit auch eine Reihe postgeschichtlicher Abbildungen zusammengetragen, nach denen der Maler Gustav Otto Müller (1827-1922) dann jene repräsentative Dokumentation erschuf.

Dresden - Seit den 1980er Jahren treffen sich die Liebhaber historischer Telefon- und Telegrafeneinrichtungen um ihrer Sammelleidenschaft zu frönen, Wissen und Geräte auszutauschen und neue Mitstreiter kennenzulernen. Daraus entstand 1992 die „Sammler- und Interessengemeinschaft für das historische Fernmeldewesen e. V.“ (SIG), ein Verein, der sozusagen bundesweit als „Telefonzentrale“ bzw. Ansprechpartner für alle Belange historischer Fernmeldetechnik dient.

TEAM