Login

sachsen-depesche.de

Dresden - In Folge 8 unserer kleinen Postgeschichte führt uns der Geh. Postrat Karl Thieme (+ 1917) zurück in jene Zeit, als der Reiseverkehr im sächsischen Königreich noch per Pferdekutsche erfolgte. Nicht ganz reibungslos, denn damals machte auch das private Transportgewerbe der „Hauderer“ oder Lohnkutscher dem staatlichen Postbetrieb mit eigenen Gespannen Konkurrenz. „Haudereien“, die für Vergnügungs- oder auch Bestattungsfahrten zur Verfügung stehen, gibt es noch heute, ebenso aber unzählige Logistikunternehmen, die neben dem gelben Staatskonzern um die Gunst einer anspruchsvollen Kundschaft werben. Auf unserem Bild von Gustav Otto Müller (1827-1922) ist eine Lohnkutscherfahrt in Szene gesetzt, wie sie einst (1836) zwischen Leipzig und Dresden stattgefunden haben mag:

Dresden – Hier nun Folge 4 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte aus dem Jahr 1925. Erneut versetzt uns Postrat Karl Thieme mit einer stimmungsvollem Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Königreich war. Diesmal geht es um jene zwei „gelben Kutschen“, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Postverkehr zwischen Dresden und Leipzig zu bewältigen hatten. Im kleineren der beiden Wagen könnten einst sogar Frischvermählte auf Hochzeitsreise gegangen sein, wie ein zeitgenössisches Aquarell vermuten läßt:

TEAM