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Dresden – 158. PEGIDA am 1. Oktober 2018 in der Landeshauptstadt. Zu Beginn die gewohnten Redebeiträge von Wolfgang Taufkirch und Lutz Bachmann. Beim folgenden „Spaziergang“ durch die Innenstadt treffen in der Prager Straße „Nazischweine“ (O-Ton Antifa) auf „faules Pack“ (O-Ton PEGIDA). Zurück am Wiener Platz kommt PEGIDA-Vize Däbritz abermals auf den UN-Migrationsvertrag (Global Compact for Migration) zu sprechen. Dieses Abkommen baue auf das bestehende humanitäre Völkerrecht auf, insbesondere das Nichtzurückweisungsprinzip aus Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention, um „die in Marsch gesetzte illegale Migration jetzt zu legalisieren, zu vereinfachen und zu vergrößern.“

Dresden – 155. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Heute gibt es eine emotionale Wutrede von PEGIDA-Vize Siegfried Däbritz. Der stämmige Meißner gilt längst als das eigentliche Gesicht der Islamkritiker und wirkt authentischer als mancher Mitstreiter: Was immer auch der Tathergang in Köthen gewesen sein mag, Fakt sei, jeden Tag würden Menschen „Opfer der Gäste unserer Kanzlerin“. Die Verantwortung dafür liege bei den einzelnen Tätern aber auch der herrschenden Politik. Die „Hauptschuld“ aber trügen all die Bürger des Landes, welche es „versäumt haben, rechtzeitig, vorbeugend und in viel größerer Masse auf der Straße Gesicht zu zeigen“. Viele Menschen würden heute noch leben, wenn die „Straßen und Plätze vollgewesen wären“. Auch „Max Mustermann“ müsse sich „nun endlich auch mal bewegen“, denn er, seine Freunde oder Verwandten, könnten schon „die Nächsten“ sein.

Dresden - 153. PEGIDA mit vielleicht 2000 Veranstaltungsteilnehmern auf dem Altmarkt, „ANTIFAschistischem Schutzwall“, obligatorischen Polizeibeamten und Redebeiträgen von Wolfgang Taufkirch, Lutz Bachmann, Siegfried Däbritz und Alexander “Malenki” Kleine. Alles wie gehabt und doch vermeldet anderntags www.pegida.de , daß während der Rede des PEGIDA-Gründers dessen Facebook-Seite „Lutz Bachmann 4“ gelöscht worden sei, worüber bislang auch die Direktübertragung im Internet erfolgte. Dies, so das Orgateam, sei der „traurige Höhepunkt“, PEGIDA „mit allen Mitteln mundtot zu machen“.

Mittwoch, 25 Juli 2018 04:24

Bei PEGIDA auf dem Dresdner Altmarkt

in Politik

Dresden – Die „Höchststrafe für Schreikinder“ müsse das sein, freuen sich Demonstranten über jene 25 Meter lange Deutschlandfahne, die den linksseits postierten Antifa-Aktivisten heute die Sicht auf den Veranstaltungsplatz versperrt. Gut 3000 Teilnehmer sind immerhin zusammengekommen, um bei hochsommerlichen Temperaturen der 151. PEGIDA in der Landeshauptstadt beizuwohnen.

Dresden – 149. PEGIDA in der Landeshauptstadt bei sommerlichem Wetter auf dem Neumarkt. Es sei eine Genugtuung zu sehen, wie die “Altparteien“ gegenwärtig Themen aufgriffen, für die man lange „diffamiert und bedroht“ worden sei, beginnt Wolfgang Taufkirch seinen Vortrag. Und es habe sich gelohnt, „auf die Straße zu gehen“. Hingegen falle die Bilanz der Groko in Berlin ernüchternd aus. Innerhalb der EU nehme Deutschland fast 60 Prozent aller Asylbewerber auf. Erst am vergangenen Donnerstag habe Kanzlerin Merkel Jordanien einen Kredit von 87 Millionen Euro zugesagt und behauptet, Deutschland sei „offen für Zuwanderung“. Dabei habe sie „ihrem Volk schwersten Schaden zugefügt“ und dafür gesorgt, „daß unser Land von fremden und ungebildeteten Kulturen geradezu überrannt“ worden sei. Ein „beispielloses Staatsversagen zu Lasten der Bürger“.

Freitag, 23 März 2018 08:39

Speakers‘ Corner bei PEGIDA in Dresden

in Politik

Dresden – Noch bis 1783 standen sie ganz in der Nähe der heutigen Londoner Speakers‘ Corner: Galgen, wo den zum Tode Verurteilten ein letztes Wort gestattet war. Seit 1872 darf an diesem Ort jedermann ohne Anmeldung einen beliebigen Vortrag zelebrieren. Eigentlich. Karl Marx und Lenin haben es jedenfalls getan. Der Identitären-Chef Martin Sellner wollte, aber durfte nicht, landete in Ihrer Majestät Abschiebehaft. Lutz Bachmann wollte stellvertretend und durfte auch nicht. Mit großem Pathos hat der PEGIDA-Gründer nun den symbolträchtigen Ort nach Sachsen verlegt, um die verhinderte Rede Sellners von Dresdens Altmarkt aus der Welt zur Kenntnis zu geben, am Abend des 19. März bei der 139. PEGIDA in der Landeshauptstadt.

Dienstag, 23 Januar 2018 19:06

PEGIDA auf dem Dresdner Neumarkt

in Politik

Dresden – 135. PEGIDA bei naßkaltem Wetter auf dem Neumarkt. Taufkirch eröffnet, dann Bachmann wie gehabt und ja, das TV-Gespräch von Sandra Maischberger mit dem österreichischen Bundeskanzler war gewiß keine journalistische Glanzleistung. Dafür entschuldige sich PEGIDA bei Sebastian Kurz mit einem Applaus. Gesagt, getan. Jetzt stehen noch „Anne“ und Christoph Berndt von „Zukunft Heimat“ auf der Bühne. Die Bürgerinitiative hatte am vergangenen Samstag eine asylkritische Demonstration in Cottbus organisiert, der Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil in Brandenburg (8,5 %). 2500 Teilnehmer waren gekommen. Dann folgt der obligatorische „Spaziergang“ der Rechtspopulisten durch die Innenstadt.

Mittwoch, 06 Dezember 2017 04:37

Zahlenspiele bei PEGIDA auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – Naßkaltes Wetter bei der 132. PEGIDA auf einem mäßig gefüllten Theaterplatz. Wolfgang Taufkirch rechnet mit Bundesinnenminister de Maiziere ab: allein 174.438 Straftaten gingen im vergangenen Jahr auf das Konto der Migranten, zwanzigmal soviel wie links- und rechtsextremistische Gruppen zusammen. Er frage sich, „wieso immer noch soviele Leute in diesem Land an Merkel festhalten.“ Die Kanzlerin sei „empathielos“, treffe sich erst auf Nachfrage mit den Angehörigen der Anschlagsopfer vom Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz (Dezember 2016). „Merkel-muß-weg“, skandieren die Pegidianer reflexhaft.

Freitag, 01 Dezember 2017 14:23

PEGIDAS 131. auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – 27. November 2017. Wolfgang Taufkirch („Nur hier auf der Straße werden wir gehört und gesehen“), Michael Stürzenberger („Die FDP ist mittlerweile konservativer und patriotischer als die CDU/CSU“), Lutz Bachmann („Merkel-muss-weg-Marken für Deutschland“) und Siegfried Däbritz („Ich werde keinen dieser eingebunkerten Weihnachtsmärkte besuchen“) - es ist der immergleiche PEGIDA-Abend mit dem obligatorischen „Spaziergang“, den obligatorischen Redebeiträgen, den obligatorischen Merkel-muß-weg-Rufen und dem obligatorischen Antifa-Trupp am Rande.

Dienstag, 31 Oktober 2017 12:09

Drei Jahre PEGIDA auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – Als die „Geburtstagsfeier“ durch Heranbringung mehrere Notstromaggregate endlich beginnen kann, sind mehr als 60 Minuten vergangen. Derweil haben an die 5000 Pegidianer geduldig ausgeharrt, sich mit Sprechchören bei Laune gehalten oder den spontan per Megaphon verstärkten Ansprachen von Götz Kubitschek und Martin Sellner gelauscht. Dann gibt es zwei Stunden lang eine Mischung aus Großsprech, Anti-Islam-Klamauk, politischem Wunschdenken und tantenhaftem Zuspruch, wofür neben den schon Genannten, Lutz Bachmann, Jürgen Elsässer, Renate Sandvoss, Siegfried Däbritz und der Brite Tommy Robinson sorgen.

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