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Kelkheim – Den Leserinnen und Lesern der SACHSEN DEPESCHE sind die scharfzüngigen Kommentare von Ramin Peymani bekannt. Sie erfreuen sich bei der Leserschaft auch großer Beliebtheit, denn sie sind gegen den Strich gebürstet – soll heißen: sie packen Tabuthemen an, und das ohne Rücksicht auf „politisch korrekte“ Befindlichkeiten. Peymanis kritische Zwischenrufe sind nun auch in Buchform erschienen.

München – Wenn ein früherer Geheimdienstchef aus dem Nähkästchen plaudert, dann erfährt man entweder Dinge, die man sich mit etwas Zeitungslektüre und Internetrecherche auch selbst hätte zusammenreimen können, oder man bekommt tatsächlich einen aufschlussreichen Einblick in eine Welt, die dem Normalbürger üblicherweise verschlossen bleibt. In letztere Kategorie gehört definitiv das neue Buch des ehemaligen Direktors des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Dr. Gert-René Polli, der sich zudem kritisch mit der europäischen „Intelligence Community“ auseinandersetzt, weil er sie, wie er aus eigener Erfahrungen berichten kann, am Rockzipfel der mächtigen US-Geheimdienste hängen sieht.

Dresden – Spätestens seit seiner launigen US-Reisereportage „Allein unter Amerikanern“ ist der israelisch-amerikanische Buchautor und Theatergründer Tuvia Tenenbom auch Literaturfreunden in Deutschland ein Begriff. Vor kurzem erschien bei Suhrkamp Tenenboms viertes Buch „Allein unter Flüchtlingen“, eine „Entdeckungsreise“ durch Deutschland, die die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf Einheimische und Migranten beleuchtet.

Washington – Hat der US-Geheimdienst CIA diplomatische Vertretungen im Ausland als geheime Operationsbasen genutzt, um überaus fragwürdige Personen mit Visa auszustatten und zwecks militärischer Ausbildung nach Amerika zu schleusen? Was sich nach einer Geschichte aus einem Agenten-Thriller von John le Carré oder Frederick Forsythe anhört, hat der ehemalige US-Diplomat J. Michael Springmann selbst miterlebt und berichtet darüber in seinem hochbrisanten Insider-Report „Die CIA und der Terror“, der im KOPP Verlag erschienen ist.

Wiesbaden – Millionen von Fernsehzuschauern kennen die US-Schauspielerin Leah Remini als Ehefrau des tollpatschigen, aber liebenswürdigen Paketboten Doug Heffernan (Kevin James) in der beliebten Sitcom „King of Queens“. Was viele Fans der Serie bei Erstausstrahlung Ende der neunziger Jahre nicht wussten: Remini war überzeugtes Mitglied der „Scientology Church“ und hatte der Organisation über zwanzig Jahre lang Dollar-Beträge in insgesamt zweistelliger Millionenhöhe gespendet. Erst Mitte 2013 schaffte sie den Absprung, kehrte den Scientologen den Rücken und hat ein Buch über ihre Zeit in der „Church“ geschrieben, das beim Münchner mvg Verlag in deutscher Übersetzung erschienen ist.

Rottenburg – Gibt es eine „geheime Migrationsagenda“, die führende Repräsentanten internationaler Organisationen wie der Europäischen Union hinter dem Rücken der Bevölkerung verfolgen? Was sich auf den ersten Blick reichlich verschwörungstheoretisch anhört, ist zunächst einmal die Frage nach einer ideologischen Verortung der politisch Handelnden – und daran anschließend die Frage, in welcher Form diese Ideologie in die offizielle politische Agenda einfließt.

Dresden – Noch vor einigen Jahren hat kaum eine Zeitung über die jährlichen Konferenzen der Bilderberg-Gruppe berichtet. Das hat sich inzwischen geändert: Auch wenn die Bilderberger die mediale Öffentlichkeit scheuen, das Medieninteresse ist riesig – wie in diesem Jahr bei der Bilderberg-Konferenz im Taschenbergpalais in Sachsens Landeshauptstadt Dresden.

Buenos Aires – Über fast ein Jahrzehnt erschien im Münchner Knaur-Verlag das Jahrbuch „Verheimlicht, vertuscht, vergessen“, mit dem der Investigativjournalist Gerhard Wisnewski rückblickend darüber berichtete, was jeweils im Vorjahr „nicht in der Zeitung stand“, also die sogenannte „Lügenpresse“ (angeblich) verheimlichte. Das stets reißerisch beworbene Buch erfreute sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit: die Ausgaben 2013, 2014 und 2015 landeten auf Platz eins der „Spiegel“-Beststellerliste und erreichten Auflagen bis zu 100.000 Stück.

 

Dresden – Vor kurzem veröffentlichte HESSEN DEPESCHE eine sehr ausführliche Besprechung des im Dezember letzten Jahres erschienenen Buches „Russland und die neue Vernetzung Eurasiens“ von F. William Engdahl, verfasst von Enno-Martin Cramer (http://www.hessen-depesche.de/politik/f-william-engdahl-„russland-und-die-neue-vernetzung-eurasiens“.html). So gut der Rezensent die Standpunkte der Autors zweifelsohne erfasst hat, so deutlich wird doch an mehreren Stellen, dass er dessen Ansicht eines „verdeckten Feldzuges“ der USA gegen geopolitische Kontrahenten wie Russland und China nicht folgen mag oder zumindest stark anzweifelt.

Dresden – Mit seinem vor knapp einem Monat erschienenen Buch „Pegida – Spaziergänge über den Horizont“ hat der Radebeuler Künstler, Schriftsteller und freie Journalist Sebastian Hennig erstmals eine Chronik jener Bewegung vorgelegt, die seit über einem Jahr weit über die Grenzen Dresdens und Sachsens hinaus für Schlagzeilen sorgt. In der lokalen Presse wurde das Buch zumeist kritisch rezensiert, handelt es sich dabei doch um Aufzeichnungen aus der Binnenperspektive, also um das Werk eines ausdrücklichen Pegida-Anhängers. Beim Lesen des Buches fällt einem jedoch sofort eines auf: Hennig ist kein „Jubelperser“ von Lutz Bachmann & Co. Wenn er es für angebracht hält, findet er auch Worte, die nicht jedem „Pegidianer“ schmecken dürften.

 

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Redaktion