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Dresden – Am 29. September feiern Katholiken und Protestanten den Michaelstag ("Tag des Erzengels Michael und aller Engel"). Nach biblischer Überlieferung ist Michael (hebr. „Wer ist wie Gott?“) der Engel mit dem Schwert, der Adam und Eva aus dem Paradies trieb, den Lebensbaum bewachte – und der Bezwinger Satans. In der Johannesoffenbarung stürzen Michael und seine Engel den als Drachen bezeichneten Teufel vom Himmel auf die Erde. Der aber sinnt auf Rache, sucht die Menschen zu verführen und von Gott zu trennen. Michael aber kämpft wacker gegen das Böse, beschützt die Christen, erweckt die Toten beim Jüngsten Gericht aus den Gräbern und geleitet die Seelen gen Himmel. Im Volksglauben führt Michael eine Liste mit guten wie schlechten Taten jedes Menschen und bewacht die Pforte zum Paradies. Seinen kirchlichen Ursprung findet das Festdatum des 29. September im Weihetag der Michaelskirche an der Via Salaria in Rom.

Dresden - Um 540 in Rom als Sohn eines Senators aus dem Patriziergeschlecht der Anicii geboren, stand Gregor (eigtl. Gregorius) nach einer rhetorischen und juristischen Ausbildung bereits mit 30 Jahren als Präfekt an der Spitze der römischen Zivilverwaltung. Nach dem Tod des Vaters (575) legte er seine Ämter nieder, stiftete auf Sizilien sechs Klöster und errichtete im elterlichen Palast auf dem Monte Celio ein Andreaskloster, in das er sich als Mönch zurückzog. Zum Diakon geweiht, wurde Gregor 579 von Papst Pelagius II. für sechs Jahre zu dessen Stellvertreter beim Kaiser in Konstantinopel berufen und schließlich 590 zum Papst gewählt. Als „Knecht der Knechte Gottes“ entfaltete er beeindruckende Aktivitäten in Politik, Kirche und der Armenfürsorge.

Verona - Folgt auf den Brexit nun der Italexit? Die Bankenkrise in Italien könnte Premier Matteo Renzi aus dem Amt drängen und der Austritt Italiens aus der EU wäre wahrscheinlich. Die von dem ehemaligen Star-Komiker Beppe Grillo gegründete „Movimento Cinque stelle" (Fünf-Sterne-Bewegung) nimmt in Italien den Platz eines ernsthaften Konkurrenten gegenüber der PD (Partito Democratico) mit ihrem Vorsitzenden Matteo Renzi ein.

Berlin/Rom – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer hat die europäischen Staaten nach einer Klausurfahrt der sächsischen Landesgruppe der Unionsfraktion nach Italien zu einer gemeinschaftlichen Lösung der Flüchtlingsfrage aufgefordert. Im Rahmen ihrer Reise führten die CDU-Bundestagsabgeordneten aus Sachsen in der vergangenen Woche zahlreiche Gespräche in Rom und in Catania auf Sizilien, wo sie sich auch ein Bild von der Situation der Flüchtlinge vor Ort machen konnten.

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