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Dresden – Ihre musikalische Ausbildung begann die russische Pianistin Maria Burnaeva an der „Nationalen Präsidenten-Schule“ für hochbegabte Kinder. Vielfach ausgezeichnet, erhielt die Künstlerin u. a. den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes im Rahmen der Moskauer Kabalewski Festspiele 2013. Gemeinsam mit Prof. Ludwig Güttler und den Solisten der Staatskapelle Dresden brillierte Burnaeva beim 10. Semperopernball in der sächsischen Landeshauptstadt. Hier, an der Musikhochschule Carl Maria von Weber, erwarb sie 2017 den akademischen Grad eines „Master of Music“. Zahlreiche Gastspiele führten sie nach Spanien, Kroatien, Deutschland und die Schweiz.

Dresden – Mit fünf den ersten Klavierunterricht, mit sieben das erste Konzert. Ein Studium an der Münchner Hochschule für Musik absolviert die 1989 in Jekaterinenburg geborene Pianistin mit Auszeichnung. An der Kunstuniversität Graz ergänzen Meisterkurse ihre Ausbildung, internationale Preise bleiben nicht aus. Sie konzertiert deutschlandweit sowie in den Niederlanden und der Schweiz, spielt im Rahmen großer Festivals und gastiert als Solistin mit bedeutenden Orchestern unseres Landes.

Mittwoch, 31 Januar 2018 01:58

Genoveva von Brabant

Dresden – Um das Jahr 730 soll sie geboren sein, die sagenhafte Genoveva, Tochter eines Herzogs von Brabant und spätere Pfalzgräfin am Rhein. Niedergeschrieben wurde die mündliche Überlieferung erstmals im 14. Jahrhundert, im Kloster Maria Laach. 1810 von Christoph von Schmid zu einer Erzählung verarbeitet, wurde der Stoff rasch populär, fand Eingang in Gustav Schwabs „Deutsche Volksbücher“, inspirierte zu Dramen (Ludwig Tieck, Friedrich Hebbel), Oper (Robert Schumann) und Operette (Jaques Offenbach). Auch in unserer Zeit befassen sich Hörbücher und ein Musical mit der romantischen Geschichte von edlen Rittern, Verrat und Treue, einer frommen Gräfin und ihres Sohnes wunderbarer Errettung.

Dresden – Pünktlich zu Ostern wird auch Dresden kleinstes Museum, das Schillerhäuschen in Loschwitz, wieder seine Pforten öffnen. Vorab, zum Saisonauftakt am 6. April 2017, lädt die Hochschuldozentin und Stadtführerin Barbara Stave zu einer abendlichen Vortragsveranstaltung über Christian Gottfried Körner (1756-1831), sein Haus und seine Gäste ins Ortsamt Loschwitz ein.

Dresden – Südwestlich von Dresden, im heutigen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, liegt an der Wilden Weißeritz die Kleinstadt Tharandt. Hervorgegangen aus einer Handwerkersiedlung namens Granaten am Fuß der Burg Tharandt, die der Markgraf von Meißen errichten ließ, wurde der Flecken zunächst indirekt in einer Urkunde vom 21. Januar 1216 erwähnt, genauer ein Vasall des Markgrafen – Boriwo de Tarant – als Burghauptmann genannt.

Bolkow – Ab Donnerstag wird das polnische Bolkow wieder von Schwarzgewandeten bevölkert. Bereits seit 1997 findet dort jedes Jahr Ende Juli an geschichtsträchtigem Ort die sogenannte „Castle Party“ statt, ein Gothic- und Darkwave-Festival, das inoffiziell bereits den Beinamen „schlesisches WGT“ trägt. Zwar pilgern bei weitem nicht so viele Besucher nach Bolków wie jedes Jahr nach Leipzig, aber dafür nehmen immer mehr Musikfreunde aus Sachsen die Gelegenheit wahr, ein Wochenende lang die Konzerte in traumhaftem Ambiente am Fuße der Bolkoburg zu genießen und das einzigartige Flair dieses noch weitgehend unkommerzialisierten Festivals einzuatmen.

Husum – Wer in diesem Jahr im Urlaub an die Nordsee fährt, sollte eine Stippvisite im Husumer Storm-Haus einplanen. In Zusammenarbeit mit dem Lübecker Buddenbrookhaus zeigt die Theodor-Storm-Gesellschaft in dem zum Museum umgestalteten einstigen Wohnhaus des Husumer Dichters eine sehenswerte Sonderausstellung, die sich mit dem Verhältnis von Thomas Mann zu Theodor Storm beschäftigt. Freilich haben sich die beiden großen norddeutschen Literaten niemals persönlich kennengelernt. Als Theodor Storm im Jahr 1888 verstarb, ging Thomas Mann noch zur Schule – übrigens auf das renommierte Lübecker Katharineum, das zuvor auch Storm besucht hatte –, mit seinem 1930 veröffentlichten Storm-Essay prägte der Literaturnobelpreisträger jedoch das Bild des Lyrikers aus der „grauen Stadt am Meer“ nachhaltig.

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