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Dresden – Wolfgang Taufkirch eröffnet die 166. PEGIDA in der Landeshauptstadt. In wenigen Tagen werde der UN-Migrationspakt unterzeichnet, womit sich wieder zeige, daß die „Stimme der Bürger“ kein Gewicht habe. Den Schaden hätten zunächst die Bewohner der Aufnahmeländer wie Deutschland, Frankreich und Spanien. „Volks-ver-räter“, skandiert das Publikum auf dem Theaterplatz reflexhaft. Der Umgang mit dem Migrationspakt, so der Redner weiter, habe „vorläufig die größte Protestwelle ausgelöst“ und natürlich demonstriere man nach der Unterzeichnung für den „Wiederausstieg“. Den Linksextremisten werde man nicht tatenlos bei der Zerstörung des Landes zuschauen und dabei seien die Grünen „am gefährlichsten“. Doch die „nationalkonservativen Kräfte“ werden stärker. „PEGIDA und andere Bürgerbewegungen“ haben das Fundament gelegt, „die Straße gehört uns schon lange.“ Man brauche jetzt „nur noch die Parlamente“.

Dresden – Es gibt kaum ein Ereignis der Dresdner Stadtgeschichte, das ähnlich starke Emotionen weckt und Kontroversen provoziert, wie die Zerstörung der Dresdner Innenstadt am 13. Februar 1945. Insofern ist es konsequent, wenn auch der Verein Denk Mal Fort! das heikle Thema im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Unbequeme Denkmäler“ der interessierten Öffentlichkeit nahezubringen sucht.

Zittau – Am 08. Dezember ist es soweit. Anläßlich des Lichterfestes, dem weihnachtlichen Lichtspektakel an Salz- und Rathaus, findet von 14.00 – 18.00 Uhr im Durchgang zwischen Rathausplatz und Fleischbänken ein Benefizverkauf von Strick- und Häkelwaren statt, dessen Erlös der weiteren Notsicherung der Mandaukaserne zufließt. Eine Wiederholung findet die Verkaufsaktion dann am 15. und 16. Dezember am selben Platz zur gleichen Zeit.

Mittwoch, 28 November 2018 20:14

PEGIDA am 26. November auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – 165. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Eingangs reflektiert Wolfgang Taufkirch über den kürzlich im Dresdner Stadtrat gescheiterten Antrag von Linken, Grünen und SPD, 150 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen zu wollen. Der Wind drehe sich, - „Pegida wirkt“, klingt es selbstbewußt vom Sprecherwagen. Tatsächlich hatten zuvor drei Stadträte die SPD-Fraktion verlassen und eine Bürgerfraktion gegründet, womit Rot-Rot-Grün die bisherige Mehrheit verliert und sich auf schwierigere Zeiten einzustellen hat. Von einer „Entscheidung gegen den UN-Migrationspakt“, wie Taufkirch frohlockt, kann im Stadtrat von Dresden jedoch nicht die Rede sein.

Dienstag, 27 November 2018 13:47

Der Augustusmarkt am Goldenen Reiter

Dresden - In wenigen Tagen, am Donnerstag, 29. November, öffnet Dresdens zweitgrößtes Weihnachtsspektakel, lädt der Augustusmarkt auf der Hauptstraße zum nunmehr siebenten Mal zum Flanieren ein. Zwischen Goldenem Reiter und Gomondaiplatz bieten Handelsleute aus Nah und Fern in weiß-goldenen Pagoden einen Mix aus Tradition und Internationalität, harren dampfende Glühweinkessel und vielfältige Gaumenfreuden eines Publikums, das sich auch durch groteske Sicherheitsvorkehrungen nicht vom traditionellen Vorweihnachtstreiben abschrecken läßt.

Dresden – 164. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Nach Taufkirch, Bachmann und dem obligatorischen „Spaziergang“ durch die Innenstadt steht Siegfried Däbritz auf dem Sprecherwagen. Der bodenständige Meißner schäme sich für seine untätigen Landsleute, die alles über sich ergehen ließen und zuschauten, wie „ungehinderter Zufluss an Illegalen“ stattfinde, wie eine Verkehrslebensader nach der anderen „lahmgelegt“ werde, Macron und Merkel an den „Vereinigten Staaten von Europa“ bauten und unsere Innenstädte zu „Schauplätzen der Angst“, die Weihnachtsmärkte zu „hochgerüsteten Sicherheitszonen“ würden. Wo sei der „Kampfgeist der Deutschen“ geblieben?

Dienstag, 20 November 2018 16:56

Zum Buß- und Bettag am 21. November

Dresden – Der Buß- und Bettag ist im evangelischen Kirchenjahr ein Tag der inneren Einkehr. In den meisten Kirchen finden Gottesdienste statt, um der eigenen Sünden und Fehler in besonderer Weise zu gedenken. Im engeren Sinn geht es um die Gewissensprüfung des Einzelnen gegenüber Gott. Inwieweit entspricht die praktizierte Lebensführung den Glaubensmaximen? Wer seine Fehler eingesteht, soll zu einem Neuanfang ermutigt sein!

Großpösna - Zur 7. internationalen Sammlermesse am Sonnabend, 24. November 2018, werden etwa 30 Aussteller aus ganz Deutschland sowie Dänemark und Frankreich im Einkaufszentrum PösnaPark (Sepp-Verscht-Str. 1, 04463 Großpösna) bei Leipzig erwartet. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr wechseln hier vor allem Briefmarken, Münzen, Medaillen, Geldscheine, Postkarten, Sammelbilder und alte Filmprogramme den Besitzer. Besonders interessant: das Angebot von einigen Tausend historischen Ansichtskarten, dazu Bücher, Belege und Photos, welche die wechselvolle Historie der Messestadt dokumentieren.

Mittwoch, 14 November 2018 06:58

PEGIDA am 12. November auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – 163. PEGIDA in der Landeshauptstadt, Wolfgang Taufkirch auf dem Sprecherwagen. Dresdens Oberbürgermeister Hilbert habe es geschafft, dürfe sich nun auch „Schleudersachse“ nennen, werde es langsam „eng“ auf dessen Briefkopf. Tatsächlich hatte der Bund der Steuerzahler den OB beträchtlicher Reiseaktivitäten wegen – 72 Tage im Jahr unterwegs, davon zehn Auslandsreisen – vergangene Woche zum „Schleudersachsen 2018“ gekürt. Der hämische Beifall auf Dresdens Theaterplatz kommt nicht von ungefähr, war Dirk Hilbert doch 2015 auch mit PEGIDA-Stimmen ins Amt gewählt worden und in der Wahrnehmung der Islamkritiker stets als „undankbarer“ Gegenspieler in Erscheinung getreten.

Dresden – Am 13. November 1918 unterzeichnete Sachsens letzter König Friedrich August III. (1865-1932) auf Schloß Guteborn bei Ruhland eine aus ganzen fünf Worten bestehende Erklärung: „Ich verzichte auf den Thron.“ Jene Abdankung aber war der Schlußstrich unter eine mehr als 800 Jahre währende Ära, in der die Wettiner, eines der ältesten deutschen Fürstengeschlechter, im Gebiet des heutigen Sachsens und der Lausitz, als Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige die politischen Geschicke in den Händen hielten. Es entbehrt nicht der Tragik, daß ausgerechnet Friedrich August, jener „Bilderbuchkönig einer für ihre Zeit freiheitlich-demokratischen und rechtsstaatlichen sächsischen Kulturmonarchie“ (Christoph Jestaedt), dieses Zeitalter beschließen sollte.

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