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Dresden – Laut der Antwort von Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der Landtagsabgeordneten Sarah Buddeberg (LINKE) ist die Zahl von eingetragenen Lebenspartnerschaften im Freistaat deutlich gestiegen. Im Jahr 2016 gab es insgesamt 4.038 solcher gleichgeschlechtlichen Verbindungen in Sachsen – und damit 489 mehr als im Jahr zuvor. Inzwischen lassen sich nicht nur in den Großstädten Dresden und Leipzig, sondern auch in den Landkreisen immer mehr homosexuelle Paare ihre Beziehung vom Staat besiegeln.

Dresden – Die AfD Sachsen hat die von der Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegebene Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland (als „staatlich finanzierte Fake-Forschung“ bezeichnet. „Weder inhaltlich noch methodisch ist das Machwerk auch nur ansatzweise aussagekräftig“, so der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Thomas Hartung.

Dresden – Der Alaunplatz im Dresdner Norden war der wichtigste Exerzier- und Paradeplatz der Königlich Sächsischen Armee. Bis 1918 fand auf dem 8,5 Hektar umfassenden Areal an Königs Geburtstag die Parade der Dresdner Garnison statt. Ein damals Beteiligter, Oberst z. D. von Schimpff, schildert stimmungsvoll und ganz im Stil jener Zeit, wie sich die Geburtstagsfeierlichkeiten zu Ehren König Alberts von Sachsen (*1828, König 1873-1902), an einem 23. April kurz vor der Jahrhundertwende abgespielt haben mögen:

Glauchau – Nachdem Holger Zastrow am Sonnabend als Landesvorsitzender der FDP Sachsen in Glauchau wiedergewählt wurde (https://www.sachsen-depesche.de/politik/holger-zastrow-bleibt-landesvorsitzender-der-fdp-sachsen.html),ging es mit der Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder weiter. Als Generalsekretär wurde der Bundestagsspitzenkandidat Torsten Herbst aus Dresden in seinem Amt bestätigt. Er erhielt ohne Gegenkandidat 174 von 236 Stimmen.

Dresden – Um die neue Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland, die von der Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegeben wurde, ist ein politischer Streit in Sachsen entbrannt. Dabei geht unter anderem um die Rolle des Freistaates Sachsen, der einen Schwerpunkt in der Untersuchung einnimmt. So heißt es in der Studie, dass der „defizitäre Demokratisierungsprozess“ in Sachsen dazu geführt habe, dass sich Bewegungen wie Pegida ausbreiten konnten und sich eine „autoritäre, ressentimentgeladene Minderheit zunehmend radikalisiert“.

Glauchau – Die Bestrebungen des 37-jährigen Dresdner Werksleiters Robert Malorny, Holger Zastrow von der Spitze der FDP Sachsen zu verdrängen, sind vorerst gescheitert. Auf einem Landesparteitag in der Glauchauer Sachsenlandhalle konnte sich Zastrow bei der Wahl zum Vorsitzenden mit 127 zu 101 Stimmen gegen seinen Kontrahenten durchsetzen. Am Parteitag nehmen rund 240 Delegierte teil.

Dresden – In der Lutherstadt Wittenberg hat ein „Bündnis zur Abnahme des Reliefs im Reformationsjahr 2017“ die Entfernung der sogenannten „Judensau“ von der Außenwand der dortigen Stadtkirche gefordert. Das 700 Jahre alte Steinrelief zeigt eine Sau, die an ihren Zitzen Figuren säugt, die Juden darstellen sollen. Mit dem Bild sollten im Mittelalter Angehörige des jüdischen Glaubens geschmäht werden. Entsprechende Darstellungen findet man auch an anderen deutschen Kirchen wie dem Dom zu Brandenburg, dem Martinsmünster in Colmar, dem Dom St. Peter in Regensburg oder der Stiftskirche in Bad Wimpfen am Neckar.

Dresden – Die sächsische LINKE unterstützt auch in diesem Jahr wieder den „Internationalen Tag gegen Homo-, Trans*- und Interfeindlichkeit“ am 17. Mai. In einer Erklärung vom Dienstag heißt es dazu: „Weltweit gehen hunderte Menschen für eine selbstbestimmte und gewaltfreie Gesellschaft auf die Straße. Hass, Diskriminierung und Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*-, Intersexuelle und queere Menschen (LGBTTIQ*) sind nach wie vor in Sachsen, Deutschland und Europa an der Tagesordnung.“

Dresden – Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat den 44. Germany Travel Mart (GTM) nach Sachsen vergeben. Die DZT-Vorsitzende Petra Hedorfer erklärte dazu: „Dresden gehört mit fast 900.000 internationalen Übernachtungen 2016 zu den besonders gefragten Städtereisezielen unseres Landes. Deshalb haben wir uns außerordentlich über die Bewerbung Dresdens als Ausrichter des GTM 2018 gefreut. Mit den Tourismusverantwortlichen der Stadt verbindet uns seit vielen Jahren eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit: Dresden ist regelmäßig Partner der DZT bei internationalen Marketingaktivitäten.“

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Redaktion