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Dresden - Am 23. Juli 2012 verstarb Seine Königliche Hoheit Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen in seinem Schweizer Exil La Tour de Peilz im Alter von 86 Jahren. Geboren wurde der Enkel des letzten Sachsenkönigs am 31. Januar 1926 als Sohn Markgraf Friedrich Christians und der Elisabeth Helene Prinzessin von Thurn und Taxis auf Schloss Prüfening bei Regensburg.

Dienstag, 25 Juli 2017 19:29

PEGIDA auf dem Dresdner Neumarkt

in Politik

Dresden – Schmuddelwetter und Regenschirme gab es bei der 119. Dresdner PEGIDA-Veranstaltung auf dem prall gefüllten Neumarkt. Am MDR-Sommerinterview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert - „wohlwollende Fragen und vorgefertigte Antworten“ - erhitzt der Versammlungsleiter die Gemüter. Dabei könne man offen miteinander über die Probleme Dresdens reden, so Wolfgang Taufkirch, über 997 Ausreisepflichtige, über den Anteil von 78 % männlicher Migranten im Alter von 20 bis 29 Jahren, der Altersgruppe, die für den Anstieg von Sexual- und Drogendelikten in der Stadt maßgeblich verantwortlich sei. Hilbert wisse, daß sich unter den Zuwanderern auch sogenannte „Gefährder“ befänden und daß der Aufenthalt von 612 Asylsuchenden in Dresden unbekannt sei. „Hilbert weg“, skandieren die Pegidianer.

Die zwei steinernen Nymphen eingangs der Dresdner Hauptstraße haben schon viel gesehen: Geschäftige Passanten, Gäste aus aller Herren Länder, vergnügte Striezelmarktbesucher ebenso wie vom Schreck gezeichnete Überlebende der Bombennächte 1945.

Großsedlitz – Großsedlitz ist Sachsens bedeutendste Gartenschöpfung und eine der authentischsten Barockanlagen Deutschlands. Für seinen Ruhesitz hatte Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth (1662-1734) einst Schloss, Orangerie und Teile einer großangelegten Gartenanlage errichten lassen. Für einen Tag im Juli stand „Sachsens Versailles“ aus besonderem Anlass im Blickpunkt der Barockfreunde, denn illustrer Besuch aus Polen hatte sich angesagt.

 

Dresden – Elf Aufenthalte Napoleons verzeichnen die Dresdner Annalen für den Zeitraum 1807 – 1813. Der erste Besuch des französischen Kaisers im Juli 1807 war glanzvoll und von der Hoffnung der Sachsen auf eine friedliche und glückliche Zukunft an der Seite Frankreichs getragen. Die Malerin Dora Stock (1759-1832), eine Tante Theodor Körners, notierte: „Die Tage, die Napoleon hier verweilte, waren äußerst merkwürdig. Das Zuströmen der Massen aus allen Ständen, die hierherkamen, ihn zu sehen, worunter sehr viele waren, die berühmt und ausgezeichnet sind, das Leben und die Tätigkeit, die von früh bis auf den Abend auf den Straßen war, gab eine eigene fröhliche Stimmung, die schwer zu schildern ist.“(3)

Dresden – Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) hat sich am Montag anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch erneut für eine Entkriminalisierung des Konsums von illegalen Rauschmitteln ausgesprochen. „Den Konsum von Drogen als Verbrechen anzusehen, halten wir für falsch. Deutschland sollte seine Drogenpolitik reformieren und sich zum Beispiel am portugiesischen Modell orientieren“, so JuliA-Chef Philipp Hartewig.

Dresden – Die Parteivorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, hat die USA für ihre neuerlichen aggressiven Töne gegenüber Syrien kritisiert und sich skeptisch über Meldungen geäußert, nach denen den USA Informationen darüber vorlägen, dass die syrische Regierung in den nächsten Tagen einen Chemiewaffeneinsatz plane. Sollte dies geschehen, werde Syriens Präsident Baschar al-Assad „einen hohen Preis bezahlen“, so hochrangige Regierungsvertreter.

Dresden – Die sächsische FDP sieht sich durch die aktuellen Umfragen von Infratest dimap im Auftrag des MDR zur Bundestagswahl und zur Landtagswahl in Sachsen bestätigt. FDP-Generalsekretär und -Bundestagsspitzenkandidat Torsten Herbst sprach am Donnerstag mit Blick auf die Landtagswahl-Umfrage von einer „äußerst ermutigenden Momentaufnahme“, die zeige, dass „immer mehr Sachsen eine starke freiheitliche Stimme im Landtag“ vermissten.

Dresden – Laut dem aktuellen Sachsen-Trend, der von Infratest dimap im Auftrag des MDR erstellt wurde, könnte die CDU im Freistaat bei der Bundestagswahl mit einem Ergebnis von 46 Prozent rechnen. Das wären fast dreieinhalb Prozentpunkte mehr als zur Bundestagswahl 2013. Auf dem zweiten Platz landet der Umfrage zufolge die AfD mit 18 Prozent, die knapp elf Punkte dazugewinnen würde.

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