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sachsen-depesche.de

Dienstag, 21 November 2017 04:06

Zum Buß- und Bettag am 22. November

Dresden – Der Buß- und Bettag ist im evangelischen Kirchenjahr ein Tag der inneren Einkehr. Im engeren Sinn geht es um die Gewissensprüfung des Einzelnen gegenüber Gott. Inwieweit entspricht die eigene Lebensführung den Glaubensmaximen? Wer seine Fehler eingesteht, soll zu einem Neuanfang ermutigt sein. Darüber hinaus bietet der Feiertag Gelegenheit, auf gesellschaftliche Mißstände aufmerksam zu machen.

Mittwoch, 15 November 2017 16:41

Bachmann fordert Todesstrafe für Pädophile

in Politik

Dresden – Kaum Bemerkenswertes von Wolfgang Taufkirch oder Siegfried Däbritz bei herbstlichem Wetter am Wiener Platz. Lediglich PEGIDA-Chef Lutz Bachmann zieht zur Freude seiner Anhänger wieder richtig vom Leder und beweist einmal mehr, daß ihm politische und rechtliche Zusammenhänge entweder unbekannt oder gleichgültig sein dürften.

Sonntag, 12 November 2017 16:06

500. Reformationstag in Pohla

Demitz-Thumitz – Das Dorf Pohla liegt 7 Kilometer nordöstlich von Bischofswerda im Landkreis Bautzen in der Oberlausitz. Für seine 143 Einwohner hat der 1268 ersterwähnte (und seit 1994 zu Demitz-Thumitz eingemeindete) Ort Bemerkenswertes zu bieten: Da wären „Maria am Berge“ eine der ältesten Kirchen der Region, deren Ursprünge bis in die Zeit der Christianisierung zurückgehen und ein neobarockes Schloß der Herren von Ponickau, welche das Rittergut Pohla gut 400 Jahre lang besaßen. Heute leben darin Felizitas und Thomas von dem Knesebeck als Schloßbesitzer und ambitionierte Gemeindemitglieder.

Großpösna – Am 25. November 2017 öffnet die 6. Leipziger Sammlermesse mit 30 Ausstellern aus Deutschland, Dänemark und Frankreich in Großpösna ihre Pforten. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr werden im Einkaufszentrum PösnaPark (Sepp-Verscht-Str. 1, 04463 Großpösna) insbesondere Briefmarken, Münzen, Medaillen, Geldscheine, historische Ansichtskarten, Sammelbilder und alte Filmprogramme den Besitzer wechseln.

Oschatz – Am 25. Oktober 2017 berichteten wir an dieser Stelle, daß eines der ältesten Bauwerke der Stadt, das denkmalgeschützte „Rote Vorwerk“ in der Bahnhofstraße abgerissen werden soll (https://www.sachsen-depesche.de/kultur/denkmalalarm-in-oschatz.html). Einst lieferte das, vielleicht schon im 12. Jahrhundert vorhandene, kommunale Gut einen beachtlichen Beitrag zum Stadthaushalt. Mit dem Hospital entstand 1840 darin das erste städtische Krankenhaus. Nach dessen Schließung diente das Anwesen noch bis 2004 zu Wohnzwecken.

 

Montag, 06 November 2017 02:13

Vertikalstrukturen von André Ismer

Dresden – 3. November 2017, zur Eröffnungsfeier in Dresden-Plauen, Tharandter Strasse 78. Ein Bauscheinwerfer verbreitet diffuses Licht, an der Wand ein paar großformatige Acrylbilder, Rotwein aus Plastebechern, junge Leute, die kommen und gehen. Zwischen schwatzenden Freunden, Kollegen und Verwandten ein sympathischer großer Junge im Jeanshemd: André Ismer im neuen Atelier, dem ganze 27 Quadratmeter kleinen „T 78“.

Dresden – Die Saison ist vorüber, die zahlreichen Brunnen und Wasserspiele der Landeshauptstadt wirken still und weitgehend winterfest. Nur an wenigen Anlagen sind noch Vorkehrungen zu treffen: auf der Prager Straße, vor dem Kulturpalast - und auf dem Neustädter Albertplatz. Genau dort stehen seit 1894 die mächtigen Zwillingsbrunnen von Robert Diez (1844-1922), dessen „Stille Wasser“ und „Stürmische Wogen“ gegensätzliche Naturgewalten symbolisieren und als schönstes Brunnenensemble Dresdens gelten.

Stolpen – Rechts der Landstraße, die von Rennersdorf hinauf zur Burgstadt führt, erhebt sich an dem Flusse Wesenitz der Galgenberg, ein mit hohen Bäumen bewachsener Hügel. Einst stand hier der Galgen des Amtes Stolpen, wurden die zum Tode verurteilten Delinquenten des Stolpener Gerichtsbezirks – gehängt! Der Abschreckung wegen vollzog man Todesurteile für Mord, Raub, Brandstiftung und Vergewaltigung in aller Öffentlichkeit und beließ die Gehängten gut sichtbar am Ort ihrer Hinrichtung. Doch damit nicht genug.

Dienstag, 31 Oktober 2017 12:09

Drei Jahre PEGIDA auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – Als die „Geburtstagsfeier“ durch Heranbringung mehrere Notstromaggregate endlich beginnen kann, sind mehr als 60 Minuten vergangen. Derweil haben an die 5000 Pegidianer geduldig ausgeharrt, sich mit Sprechchören bei Laune gehalten oder den spontan per Megaphon verstärkten Ansprachen von Götz Kubitschek und Martin Sellner gelauscht. Dann gibt es zwei Stunden lang eine Mischung aus Großsprech, Anti-Islam-Klamauk, politischem Wunschdenken und tantenhaftem Zuspruch, wofür neben den schon Genannten, Lutz Bachmann, Jürgen Elsässer, Renate Sandvoss, Siegfried Däbritz und der Brite Tommy Robinson sorgen.

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