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Freitag, 25 Januar 2019 17:20

PEGIDA am 21. Januar vor dem Hauptbahnhof

in Politik

Dresden - 169. PEGIDA in der Landeshauptsstadt auf dem Wiener Platz. Trotz eisiger Temperaturen sind an die 2000 Pegidianer vor dem Hauptbahnhof zusammengekommen, wo das Triumvirat Taufkirch / Bachmann / Däbritz das übliche Programm zelebriert: Verfassungsschutz, Volksverräter, Links-Grün-Faschisten usw. Lutz Bachmann verballhornt eine Rosa-Luxemburg-Rede und kommt beim Thema VS-Beobachtung der AfD in Rage: Anstatt hier die „Deutungshoheit“ zu gewinnen, mache sich die Partei „hübsch für die CDU“.

Dresden - In Folge 8 unserer kleinen Postgeschichte führt uns der Geh. Postrat Karl Thieme (+ 1917) zurück in jene Zeit, als der Reiseverkehr im sächsischen Königreich noch per Pferdekutsche erfolgte. Nicht ganz reibungslos, denn damals machte auch das private Transportgewerbe der „Hauderer“ oder Lohnkutscher dem staatlichen Postbetrieb mit eigenen Gespannen Konkurrenz. „Haudereien“, die für Vergnügungs- oder auch Bestattungsfahrten zur Verfügung stehen, gibt es noch heute, ebenso aber unzählige Logistikunternehmen, die neben dem gelben Staatskonzern um die Gunst einer anspruchsvollen Kundschaft werben. Auf unserem Bild von Gustav Otto Müller (1827-1922) ist eine Lohnkutscherfahrt in Szene gesetzt, wie sie einst (1836) zwischen Leipzig und Dresden stattgefunden haben mag:

Dresden – 14. Januar 2019, 168. PEGIDA in der Landeshauptsstadt vor der Frauenkirche. Nach Wolfgang Taufkirch und Siegfried Däbritz greift ein Gastredner zum Mikrophon: Christoph Berndt vom Cottbuser Bündnis „Zukunft Heimat“ (der als Listenzweiter für die AfD im Brandenburger Landtagswahlkampf nominiert wurde). Berndt beschwört die Einheit von AfD und Bürgerbewegungen, die allein zum Erfolg führe. „Ei-nig-keit“, skandieren die vielleicht 1500 Pegidianer reflexhaft. Dann steht Lutz Bachmann auf dem Sprecherwagen. 2019 werde für Sachsen ein Jahr großer Entscheidungen und Veränderungen. Viel werde spekuliert, wie PEGIDA sich anläßlich der Landtagswahlen verhalten würde: PEGIDA-Partei? Listenplätze usw. Auch hätten „Spinner“ behauptet, Bachmann und Däbritz würden für den Verfassungsschutz arbeiten (um die AfD kaputtzumachen), oder wären gar „Teil der jüdischen Weltverschwörung“.

Riesa – Auf ihrem zweiten Europaparteitag im sächsischen Riesa wählte die AfD vergangenes Wochenende weitere Vertreter für die am 26. Mai 2019 anstehende Europawahl. Immerhin drei von den 20 Plätzen, der von Prof. Dr. Jörg Meuthen angeführten Bundesliste, belegen nunmehr Sachsen: der Dresdner Rechtsanwalt und stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Maximilian Krah (Listenplatz 3); Martin Schiller, ein in Dresden geborener Münsteraner Stadtrat (Listenplatz 16) und der sächsische Landesvorstand Mike Moncsek aus Bräunsdorf/Mittelsachsen (Listenplatz 20).

Donnerstag, 10 Januar 2019 21:26

Winter in Sachsen

Dresden - In der Nacht zum Mittwoch öffnete sich der Himmel und plötzlich war der Winter da. Im Osterzgebirge, der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz sorgten Schnee und Eis am Morgen für Staus und Unfälle, Straßensperren und Verspätungen beim Nahverkehr.

Dresden - Hier nun Folge 7 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte, die 1925 unter besagtem Titel in zweiter Auflage in Dresden erschienen war. In stimmungsvollen Erläuterungen zu Bildern von Gustav Otto Müller (1827-1927) führt uns der Geh. Postrat Karl Thieme (+ 1917) zurück in jene romantische Zeit, als der Reiseverkehr im sächsischen Königreich noch in Pferdekutschen vonstatten ging. Bis zur ersten deutschen Ferneisenbahn zwischen Leipzig und Dresden (1839) waren es noch ein paar Jahre und so sorgte die „Extrapost“ einstweilen für einen gewissen Komfort, den zahlungskräftige Individualisten zu dieser Zeit sicher gern in Anspruch nahmen:

Pirna – Wer derzeit durch die Altstadt von Pirna schlendert, kann sich vor allem an dem Canalettomarkterfreuen, der auf dem Marktplatz rund um das Rathaus vorweihnachtliche Stimmung verbreitet. Die zahlreichen Buden mit Glühwein, Bratwurst, regionalem Kunsthandwerk, heißen Suppen, Stollen und Kräppelchen laden zum Verweilen ein; für die Kleinen gibt es zwei Karussells, eine dampfbetriebene Eisenbahn und eine Bühne mit wechselnden Vorstellungen und Geschichtenlesungen.

Dresden – 167. PEGIDA in der Landeshauptstadt und 5. Weihnachtssingen auf dem Theaterplatz. Nach der Eröffnung von Wolfgang Taufkirch („Wir sind viele und wir werden immer mehr“) intoniert die Dresdner Volksliedertafel Weihnachtslieder. Später zerreißt Michael Stürzenberger auf offener Bühne einen UN-Migrationspakt. Es helfe nicht, so der Münchner Islamkritiker, daß wir unsere Weihnachtsmärkte „einbetonieren“ ließen. Die Moslems stellten ihre LKW davor ab und gingen „mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln“ los, aber: „Wir werden immer mehr, bis wir irgendwann gewonnen haben.“

Dresden – Zum Jahresausklang findet in Dresdens schönster Markthalle ein dreitägiger Trödel- & Antikmarkt statt, offerieren vom 27. bis 29. Dezember 2018 um die 70 Anbieter auf mehreren Geschossen Antiquitäten und Bücher, Schmuck, Glas, Schallplatten, Kunst und vieles mehr. Darüber hinaus helfen ausgewiesene Kenner unentgeltlich bei der Wertermittlung von Briefmarken, Münzen und Postkarten, können kommunikationsbewußte Besucher das kostenlose WLAN der Markthalle nutzen. Der Eintritt ist an allenTagen frei!

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