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Dresden – Am 6. Januar 1776 im sächsischen Wilmsdorf als Sohn eines Kavallerieoffiziers geboren, trat Ferdinand Baptista Freiherr von Schill mit 14 Jahren in das preußische Dragoner-Regiment Ansbach-Bayreuth in Pasewalk ein. Als Leutnant zog er 1806 gegen Frankreich in den Krieg, wurde bei Auerstedt verwundet und konnte sich über Magdeburg und Stettin nach Kolberg durchschlagen. Anstatt aber weiter mit einer kleinen Reitertruppe dessen Umfeld zu erkunden und Waffen wie Vorräte in die Festung zu bringen, begann Schill in Pommern einen Kleinkrieg gegen die napoleonischen Truppen. Die Eroberung von Gülzow im Dezember 1806 machte ihn schlagartig populär. Vom preußischen König zum Oberleutnant befördert und mit dem Pour le Mérite ausgezeichnet, ignorierte der selbstbewußte Offizier bald den Befehl, zu seinem Regiment nach Ostpreußen zurückzukehren. Schills Truppe aber wuchs weiter und mit ihr der Ruhm seines Namens. Am 12. Januar 1807 wurde Schill von König Friedrich Wilhelm III. beauftragt, aus ehemaligen preußischen Kriegsgefangenen ein Freikorps aufzustellen.

Dresden – Hier nun Folge 5 unserer postgeschichtlichen Dokumentation aus dem Jahre 1925 nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922). Abermals vermittelt der Geheime Postrat Karl Thieme einen atmosphärischen Eindruck jener Ära, als Sachsen noch ein Königreich war, wo uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Die ersten Briefkästen gab es an der Elbe seit 1824 und auch die Briefmarke mußte (1840 in England) noch erfunden werden. Bis zum eigenen sächsischen Postwertzeichen, dem legendären „Sachsendreier“, waren es (1830) noch 20 Jahre Zeit. Lesen wir also, wie man sich im Sachsenland dennoch zu behelfen wußte:

Dresden – Vielleicht ist es die wichtigste internationale Vereinbarung unserer Zeit, ein Regelwerk, welches das Gesicht Europas und der Welt verändern wird: „Global Compact for Migration“, der UN-Migrationspakt, dessen Unterzeichnung am 11. Dezember in Marrakesch (Marokko) deutscherseits als sicher gilt. Für die Dresdner Islamkritiker kein neues Thema, hatte doch bereits Anfang Mai Prof. Heiko Hessenkemper (MdB) am Hauptbahnhof über Bundestags-Diskussionen zum geplanten Flüchtlingsabkommen vorgetragen. (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/politik/mdb-heiko-hessenkemper-afd-bei-pegida.html) Auch heute, am 29. Oktober 2018, kommt Wolfgang Taufkirch anläßlich der 161. PEGIDA in Dresden auf jenen Migrationspakt zu sprechen, „der Europa zweifelsfrei zerstören“ werde.

Mittwoch, 24 Oktober 2018 13:23

Zum Hubertustag am 3. November

Dresden - Am 3. November 2018 gedenkt besonders die Jägerschaft in Deutschland und Europa ihres Schutzheiligen St. Hubertus. Dabei hat die Jagdsaison bereits begonnen, zuletzt im Oktober die Drückjagden mit Hörnerklang und Hundegeläut. Seinen feierlichen Höhepunkt aber findet das Geschehen in den traditionellen Hubertusmessen im herbstlich gefärbten Wald oder eigens geschmückten Kirchen. Was aber hat es mit dem hl. Hubertus, der ebenso als Patron der Schützen und Schützenbruderschaften verehrt wird, tatsächlich auf sich, und warum gilt jener bis heute als Begründer einer waidgerechten Jagd? Eine historische „Fährtensuche“.

Dresden – Am 3. und 4. November 2018 ist es wieder soweit, entfalten die Händler vom Kunst-, Antik- & Trödelmarkt am Haus der Presse in der Neustädter Markthalle (Metzer Straße 1, 01097 Dresden) ihr buntes Angebot. Von Anfang November bis Ende März 2019 bedeutet dies: jeden Sonnabend sowie einen Sonntag im Monat Trödeln, was der - vor den Argusaugen der Dresdner Hausfrau gehütete - Geldbeutel alles hergibt.

Dresden – Die Dresdner Friedrichstadt kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Nachdem das links der Elbe gelegenen Dorf Ostra (sorb. „Flussinsel“) 1559 in kurfürstlichen Besitz gelangte, wurde das zur Versorgung von Hof und Festung Dresden dienende „Ostravorwerk“ gegründet. In der Folge entstanden ein Tiergehege und die Vorstadt Ostra, welche 1730 zu Ehren des Kurprinzen und späteren Kurfürst-Königs Friedrich August II. (1696-1763) in „Friedrichstadt“ umbenannt wurde und seit 1835 Teil von Dresden ist. Im späten 19. Jahrhundert kam dann der Aufschwung, entwickelte sich die Siedlung zum vitalen Industrie- und Arbeiterwohnviertel, wurde zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

Dienstag, 23 Oktober 2018 18:59

4. PEGIDA-Jahrestag an der Frauenkirche

in Politik

Dresden – „Vier Jahre Widerstand auf der Straße“ (Wolfgang Taufkirch) - hieß es am 21. Oktober 2018 auf dem Neumarkt, wo die PEGIDA vor zahlreichem Publikum „aus Sachsen, Deutschland und Europa“ ihre Jubiläumsveranstaltung zelebrierte. Auf der Liste der Gastredner standen u. a. Michael Stürzenberger, Tommy Robinson (Stephen Yaxley-Lennon), Christoph Berndt aus Cottbus und mit Filip Dewinter vom Vlaams Belang (VB) auch ein namhafter europäischer Politiker.

Dresden - Die nunmehr zehnte Auflage der Mineralien- und Bergbau-Sammlerbörse findet am kommenden Sonnabend, dem 20. Oktober, im Foyer des Dresdner Pressehochhauses statt. Von 09.00 bis 15.00 Uhr treffen wieder Sammler auf Aussteller, um Mineralien, Fossilien, Schmuck und Bergbau-Devotionalien tauschen, kaufen und verkaufen zu können.

Theobald von Oer (1807–1885) machte in Dresden als Historienmaler, Illustrator und Radierer Karriere. Zu seinen Auftraggebern zählte der sächsische Kammerherr Rudolph Carl von Finck (1837–1901), Besitzer von Schloss Nöthnitz. Ganz im Sinne des Reichsgrafen Heinrich von Bünau (1697–1762) sollte Nöthnitz wieder zu einem Mittelpunkt geistigen Lebens werden. Zur Bibliothek des Kammerherrn zählten "Winckelmanns Briefe an seine Freunde", herausgegeben von dem kurfürstlichen Bibliothekar Karl Wilhelm Daßdorf (1750–1812). Um Johann Winckelmann und dem legendären Nöthnitzer Kreis ein Denkmal zu setzen, entstand 1874 Oers fiktives Gemälde „Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek“.

Freitag, 12 Oktober 2018 14:31

Wolfgang Taufkirch bei PEGIDA am 8. Oktober

in Politik

Dresden – 159. PEGIDA in der Landeshauptstadt auf dem Altmarkt. Gleich zu Beginn reflektiert Wolfgang Taufkirch die bevorstehenden Bayernwahl. Die CSU werde ihr schlechtestes, die Grünen ihr bestes Wahlergebnis erzielen können. In der Woche danach, so Taufkirch, wird - der in seiner Partei keine Rolle mehr spielende - Horst Seehofer aber „fallen“. Als „Hofnarr der Union“ habe der Innenminister keine politischen Akzente setzen können. Dann eine groteske Rückschau, ein Soll und Haben zwischen markigen Forderungen („Flüchtlingsobergrenze“, „Grenzkontrollen“) und promptem Zurückrudern des auch als „Horst Drehhofer“ bespöttelten Politikers.

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