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Freitag, 26 Mai 2017 17:08

Die Basis der AfD

Dresden – 111. Veranstaltung der PEGIDA, am 22. Mai 2017 auf dem Neumarkt. Lutz Bachmann wirkt ernüchtert, statt gewohnten Großsprechs findet er eingangs fast nachdenkliche Töne. „Das Schlimmste“, so der PEGIDA-Gründer, sei die „Gleichgültigkeit der Mehrzahl der Deutschen und Europäer“.

Pirna – Der vom Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge initiierte „Tag der Ausbildung“ ist eine Institution. Seit 14 Jahren nutzen Ausbildungsunternehmen nicht nur aus Industrie und Handwerk die Gelegenheit, sich einer motivierten Absolventenschar zu präsentieren und um geeigneten Nachwuchs zu werben. 2016 haben 122 Firmen mitgemacht – Ausstellerrekord!

Leipzig – Leipzigs berüchtigte Eisenbahnstraße ist erneut zum Schauplatz schwerer Krawalle und einer Messerstecherei geworden. Am Mittwochabend gegen 20:15 Uhr kam es in einem türkischen Bistro zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Mann (36) von einem anderen mit einem Messer schwer verletzt wurde. Nach Augenzeugenberichten soll es sich bei beiden Kontrahenten um sogenannte „Südländer“ gehandelt haben. Der Verletzte, der sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wird in diversen Medienberichten als Iraker beschrieben.

Dresden – Die Stadt vibriert, besonders montags. 11:00 Uhr erschien der Schauspieler Uwe Steimle mit einem 1,70 Meter hohen, hölzernen Fernsehturmmodell auf dem Neumarkt, den er als „höchstes Minarett Dresdens“ auf einer pinkfarbenen Fußbank platzierte. Mehr als 200 Schaulustige sahen sich die halbstündige Performance des Kabarettisten begeistert an, dem es an diesem 8. Mai vor allem um „Völkerverständigung“ und den „Weltfrieden“ zu tun war.

Pirna – „Macht und Pracht“ heißt das Motto am 10. September 2017 beim 25. bundesweiten Tag des offenen Denkmals, an dem auch kaum der Öffentlichkeit zugängliche Denkmale ihre Pforten öffnen. Das Landratsamt in Pirna ruft nun die Denkmalbesitzer des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf, an diesem Tag ihre Baudenkmale, Parks und archäologische Denkmale vorzustellen.

Auch wenn die Devise dies vielleicht suggeriert, geht es dabei mitnichten nur um Schlösser, Burgen und Herrensitze. Ebenso sind Bürgerhäuser, Industrie- und Gewerbebauten, Bahnhofsgebäude, Grab- und Kleindenkmale Teil jener vielgestaltigen Kulturlandschaft, die das Thema versinnbildlichen und Leistungen von Denkmalpflege und Denkmalschutz in den Fokus rücken. Insofern ist der 10. September ein idealer Anlass, für den Erhalt historischer Bausubstanz zu sensibilisieren.

Wer sein Denkmal dabei einbringen möchte, kann über Art und Weise der Präsentation weitgehend frei entscheiden. Neben der kostenfreien Besichtigungsmöglichkeit freuen sich die Besucher gewiss über Informationen zur Geschichte des jeweiligen Objekts, wozu Führungen oder Vorträge ein geeignetes Forum bieten. Bewährt haben sich kleine Ausstellungen, Kunst- oder Musikdarbietungen. Besondere Resonanz ist bei der Vorführung historischen Handwerks oder der Präsentation der Arbeit von Denkmalpflegern, Bauforschern, Archäologen und Architekten vor Ort zu erwarten.

Auch das Reformationsjahr 2017 kann – insofern es zu dem betreffenden Denkmal passt – in Bezug auf das Motto „Macht und Pracht“ gesetzt werden. Noch bis zum 31. Mai 2017 werden Anmeldungen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz entgegengenommen. Weitere Hinweise zu Anmeldung und Teilnahme findet man unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Müglitztal – Weesenstein im Müglitztal, heute Ortsteil der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, ist vor allem für seine imposante Schlossanlage bekannt. Als Grenzfeste zu Böhmen errichtet und zunächst im Besitz der Grafen von Dohna, wurde die militärisch bedeutungslos gewordene Burg im 16. Jahrhundert durch die Familie von Bünau zum repräsentativen Schloss umgebaut.

Annaberg-Buchholz – In einer gemeinsamen Erklärung haben die FDP-Kreisvorsitzenden Nico Tippelt (Zwickau), Stefan Schieritz (Nordsachsen), Mike Hauschild (Bautzen), Norbert Bläsner (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) und Heiko Schmuck (Erzgebirgskreis) dem Landeschef der Liberalen, Holger Zastrow, den Rücken gestärkt und seine Entscheidung, FDP-Generalsekretär Torsten Herbst als Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl zu nominieren, unterstützt.

Sebnitz – Vor 190 Jahren begann die maschinelle Papierfertigung in Sachsen. In der Kleinstadt Sebnitz am Rand der Sächsischen Schweiz entstand mit Just & Hantzsch die erste sächsische Papierfabrik, die zweite im ganzen Kaiserreich. Eine sächsische Erfolgsgeschichte. Die Gründer des Unternehmens, Christian Friedrich Just, Carl Gotthelf Just und Carl Gotthold Hantzsch – sämtlich miteinander verwandt –, waren wohlhabend gewordene Sebnitzer Leinwandhändler. Mit dem Niedergang des Weberhandwerks durch die aufstrebende Maschinenweberei und die Einfuhr billiger englischer Textilwaren, suchten diese wohl nach einer zukunftssicheren Einnahmequelle.

Königstein – Als Sebastian Abratzky am 26. Januar vor 120 Jahren in einem Dresdner Polizeigefängnis verstarb, da hatte er ein wohl elendes Leben hinter sich. Doch einst, da galt er als tollkühner Draufgänger, der am 19. März 1848ohne Hilfsmittel über die Außenwand einer als uneinnehmbar geltenden Festung einstiegen war.

Pirna – Die Tourismusregion Sächsische Schweiz blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 mit einem deutlichen Zuwachs an Übernachtungen zurück. Um diesen Trend fortzusetzen, hat der Tourismusverband Sächsische Schweiz (TVSSW) eine freche Plakatkampagne unter dem Motto „Gemeinsam zum Höhepunkt“ in Berlin und Leipzig gestartet. Erdacht wurde der zweideutige Slogan von der Dresdner Agentur „Markenteam“.

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Redaktion