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Zittau – In der Klosterstraße vor dem Stadtmuseum, das in alter Zeit Teil eines Franziskanerklosters gewesen, steht der künstlerisch wertvollste Brunnen der Stadt. Über dem sechseckigen Becken erhebt sich schmiedeeisernes Gitterwerk, das in einer goldenen Kugel mit dem Kurwappen seinen Abschluß findet. Die barocke Pracht mit Ornamenten und Monogrammen schuf Schlossermeister Michael Fröhlich, die Zahl „1679“ weist auf die Entstehungszeit. Einst an der Südostseite des Marktes gelegen, kam der „Grüne Born“ (oder „Grüne Brunnen“) 1934 an seinen jetzigen Platz.

Dienstag, 17 Januar 2017 18:38

Das Dresdner Blockhaus

Dresden – Am Neustädter Markt, wenige Meter vom „Goldenen Reiter“ entfernt, steht am Kopf der Augustusbrücke das sogenannte Blockhaus – die ehemalige Neustädter Wache. Zacharias Longuelune (1669-1748), Oberlandbaumeister am sächsischen Hof, hat den Bau errichtet. Ursprünglich sahen die Entwürfe vis-á-vis ein weiteres Wachhaus vor, beide sollten auf ihren Dächern Denkmäler zur Verherrlichung Augusts des Starken tragen. Die Grundsteinlegung erfolgte 1732, doch nach dem Tod des Kurfürst-Königs (1733) verzögerten sich die Arbeiten. Realisiert wurde ein eingeschossiger, quadratischer Bau mit je fünf Achsen im Stile des französischen Barocks. Eine geschmückte Balustrade schloss das in Sandstein ausgeführte Gebäude ab.

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