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Bischofswerda – Drei Rathäuser kennen die Annalen der am Westrand der sächsischen Oberlausitz gelegenen Kreisstadt. Ein ältester Bau wurde 1286 auf dem Altmarkt errichtet. Seit 1549 walten die Stadtväter an heutiger Stelle ihres Amtes, wo nach dem großen Stadtbrand von 1813 auch das dritte Rathaus nach Plänen von Gottlob Friedrich Thormeyer (1775-1842) entstand.

Bischofswerda – Letztmalig für dieses Jahr gehen die Bischofswerdaer Stadtführer am Sonnabend, dem 29. September 2018 mit ihren Gästen auf „Lebendige Stadtführung“. Die beliebte Veranstaltung war anläßlich der 790-Jahrfeier 2017 entstanden. Bei einem etwa 75-minütigen Rundgang durch die historische Altstadt (Start 15.00 Uhr) erwarten den Teilnehmer überraschende Begegnungen mit ehemals stadtbekannten Originalen. Karten gibt es im Bürger- und Tourismusservice Bischofswerda (Tel. 03594/786140, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Montag, 26 Februar 2018 23:53

Bischofswerda: Museologe gesucht!

Bischofswerda – Seit 1969 hat die Kreisstadt am Rande der Oberlausitz kein eigentliches Stadtmuseum mehr, wohl aber Museumsgüter, die der Aufarbeitung und Ausstellung harren. Betreut werden diese von der Sammelstiftung der Stadt Bischofswerda, deren Schwerpunkte auf dem Gebiet der Heimatpflege, Kunst, Kultur- und Jugendarbeit liegen. Die städtische Carl-Lohse-Galerie widmet sich seit 1993 dem Werk des Künstlers Carl Lohse (1895-1965), der nach dem Ersten Weltkrieg nach Bischofswerda kam und hier sein expressionistischen Frühwerk schuf. Von 1929 bis zu seinem Tode lebte und arbeitete der gebürtige Hamburger in der Stadt, hier fand er seine letzte Ruhe. Außerdem verwahrt und inventarisiert die Galerie in der Dresdener Straße 1 sämtliche städtischen Museumsgüter. Im Verbund mit dem Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda e. V. wird der ständig wachsende Bestand gepflegt und teilweise auch in den Ausstellungsräumen präsentiert.

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