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sachsen-depesche.de

Donnerstag, 20 April 2017 20:55

Woher der Selbsthass?

Dresden – „Wenn Millionen von Menschenhassern ein Land stürmen, dessen Bewohner zu zwei Dritteln aus Selbsthassern bestehen und wenn die restliche Bevölkerung ihre Sorgen und die Angst, die angestammte Heimat und die im Laufe der Jahrhunderte liebgewonnene Kultur könnten bald verloren gehen, nicht mehr ausdrücken darf.“ So beginnt der libanesisch-stämmige deutsche Regisseur Imad Karim einen Aufruf auf seiner unlängst gesperrten Facebook-Seite. Er spricht hier beiläufig den Selbsthass der Europäer an, ein Phänomen, das kaum erörtert wird, obwohl es, davon bin ich überzeugt, der Schlüssel zu der desaströsen Politik der etablierten Parteien ist, die vor unseren Augen unser Land ruiniert. Ich habe ihm eine Videobotschaft (www.facebook.com/maximilian.krah) gewidmet, um den Gedanken einem größeren Auditorium nahe zu bringen. Er verdient es, vertieft zu werden.

Stockholm – In der schwedischen Regierung gibt es laut Verteidigungsminister Peter Hultqvist Überlegungen, die 2010 abgeschaffte Wehrpflicht wieder einzuführen. Konkret sprach sich Hultqvist gegenüber dem Nachrichtenportal SVT für ein gemischtes System aus Wehrpflicht und Freiwillligen aus. „Wenn wir komplette und trainierte Militäreinheiten haben wollen, muss der freiwillige Wehrdienst mit der Wehrpflicht gekoppelt werden“, so der Minister.

Stockholm – Die live auf Facebook übertragene Vergewaltigung einer jungen Frau durch drei Migranten in Uppsala (http://www.sachsen-depesche.de/politik/unfassbar-migranten-trio-überträgt-vergewaltigung-einer-frau-live-auf-facebook.html) hat in Schweden eine breite Debatte über die Zuwanderung und die Integrationsdefizite der letzten Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte ausgelöst.

Uppsala – Ihre schier unfassbare Skrupellosigkeit stellten drei Männer vermutlich arabischer und/oder nordafrikanischer Herkunft im Alter von 18, 20 und 24 Jahren im schwedischen Uppsala unter Beweis, indem sie per Internet-Streaming live übertrugen, wie sie eine junge Frau vergewaltigten. Die Täter nahmen die Gruppenvergewaltigung per Webcam auf und stellten die Tat in eine geschlossene Facebook-Gruppe mit 60.000 Mitgliedern. Vermutlich mehrere Stunden war die 31-jährige Schwedin ihren Peinigern ausgeliefert, bis entsetzte Facebook-User schließlich die Polizei alarmierten, die den Tatort ermitteln, die Frau befreien und die drei Migranten verhaften konnte.

Dresden – Am 8. Januar vor 385 Jahren wurde Samuel Pufendorf als fünftes von acht Kindern des evangelischen Pfarrers Esaias Elias Pufendörfer und dessen Ehefrau Margarete in Dorfchemnitz (Erzgebirge) geboren. Die Familie Pufendörfer, wie sie sich damals nannte, war eines der ältesten Theologengeschlechter Sachsens. Nach Kindheitsjahren in Flöha besuchte der junge Mann ab 1645 die Fürstenschule Grimma, die er nach fünf Jahren als Jahrgangsbester abschloss.

Hamburg – Unter Metalfans ist allgemein bekannt, dass Amon Amarth, die populäre Death-Metal-Band aus Schweden, gerade ihren aktuellen Langspieler „Jomsviking“ auf einer groß angelegten Welttournee präsentiert. Die Scheibe wird in der Metal-Szene heiß diskutiert. Ist das noch Amon Amarth? Grund genug, mir ein eigenes Bild zu machen und mich auf dem Weg nach Hamburg in die Alsterdorfer Sporthalle zu begeben, wo die schwedischen Wikinger um Frontmann Johan Hegg am 29. Oktober 2016 auftraten.

Dresden – Am 13. September vor 130 Jahren wurde Amelie Hedwig „Melli“ Beese in Laubegast bei Dresden geboren. Als einzige Tochter – unter den vier Kindern des Architekten Karl Richard Beese – genoss das begabte Mädchen mit den braunen Augen und braunem Haar eine unbeschwerte Kindheit und brillierte schon in der Schule mit außergewöhnlichen Leistungen. Um Künstlerin zu werden, studierte sie von 1906 bis 1909 an der Königlichen Akademie in Stockholm Bildhauerei und unterhielt eigene Ateliers in München und Dresden.

Leipzig/Stockholm – Der schwedische Maler, Grafiker und Illustrator Carl Larsson galt in seinem Land nicht nur als führender Vertreter der aus Großbritannien stammenden Arts-and-Crafts-Bewegung, die, nah am Jugendstil und der Art Nouveau, durch Produktdesign eine Brücke zwischen Kunst und Alltag schaffen wollte, sondern erlangte auch durch seine volkstümlichen Aquarelle ein hohes Maß an Popularität. Manche sehen ihn und seine ebenfalls künstlerisch tätige Frau Karin gar als frühe Vorreiter von Ikea an, gelten sie doch gewissermaßen als „Erfinder“ eines als typisch schwedisch wahrgenommenen Wohlstils, der helle Farben mit ausgeprägter Funktionalität und unaufdringlicher Schlichtheit verbindet – und durch besagtes Möbelhaus auch hierzulande eine große Verbreitung gefunden hat.

 

 

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