Login

sachsen-depesche.de

Dienstag, 07 August 2018 19:27

PEGIDA am 6. August auf dem Altmarkt

in Politik

Dresden – Den „ANTIFAschistischen Schutzwall“ (O-Ton Pegida) an der Ostseite des Altmarktes muß man gesehen haben: Ein um die 30 Meter langes und mehr als zwei Meter hohes Deutschlandbanner versperrt den schwarzbekleideten Gegendemonstranten auch an diesem Montag die Sicht auf die 152. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Trotz anhaltend hochsommerlicher Temperaturen sind an die 2000 Gefolgsleute im gewohnten Fahnengepränge erschienen. Wolfgang Taufkirch beginnt mit der Bilanz der letzten Tage und kommt dann zum Verfassungsschutz.

Mittwoch, 25 Juli 2018 04:24

Bei PEGIDA auf dem Dresdner Altmarkt

in Politik

Dresden – Die „Höchststrafe für Schreikinder“ müsse das sein, freuen sich Demonstranten über jene 25 Meter lange Deutschlandfahne, die den linksseits postierten Antifa-Aktivisten heute die Sicht auf den Veranstaltungsplatz versperrt. Gut 3000 Teilnehmer sind immerhin zusammengekommen, um bei hochsommerlichen Temperaturen der 151. PEGIDA in der Landeshauptstadt beizuwohnen.

Dresden – Feierstimmung ist es nicht, die jene rund 3000 Demonstranten bei schönstem Sommerwetter auf dem Altmarkt zusammenkommen läßt. Und doch zählt man an diesem Montagabend die 150. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Als zweiter Redner steht Siegfried Däbritz auf dem Sprecherwagen, der - gewohnt sarkastisch – die politischen Ereignisse der letzten Tage kommentiert.

Dresden – 149. PEGIDA in der Landeshauptstadt bei sommerlichem Wetter auf dem Neumarkt. Es sei eine Genugtuung zu sehen, wie die “Altparteien“ gegenwärtig Themen aufgriffen, für die man lange „diffamiert und bedroht“ worden sei, beginnt Wolfgang Taufkirch seinen Vortrag. Und es habe sich gelohnt, „auf die Straße zu gehen“. Hingegen falle die Bilanz der Groko in Berlin ernüchternd aus. Innerhalb der EU nehme Deutschland fast 60 Prozent aller Asylbewerber auf. Erst am vergangenen Donnerstag habe Kanzlerin Merkel Jordanien einen Kredit von 87 Millionen Euro zugesagt und behauptet, Deutschland sei „offen für Zuwanderung“. Dabei habe sie „ihrem Volk schwersten Schaden zugefügt“ und dafür gesorgt, „daß unser Land von fremden und ungebildeteten Kulturen geradezu überrannt“ worden sei. Ein „beispielloses Staatsversagen zu Lasten der Bürger“.

Dresden - 147. PEGIDA in der Elbmetropole bei Sommerwetter auf dem Altmarkt. Nach der Begrüßung betritt Michael Stürzenberger den Sprecherwagen. Der Islamkritiker zitiert die gestrige BILD am Sonntag, wonach Angela Merkel und Peter Altmaier schon Anfang 2017 «von dem ganzen Sumpf im BAMF» gewußt haben sollen. «Merkel muß weg!», antworten die Pegidianer reflexhaft.

Dresden – „Vielen Dank, daß ich da sein darf“, meint der Redner mit dem Pathos der Bescheidenheit vor den Tausenden auf dem Dresdner Postplatz. Und dann auch noch bei „Kaiserwetter“ an diesem sommerlichen 14. Mai, der 145. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Der Auftritt Björn Höckes bei PEGIDA ist eine Premiere, und das Publikum jubelt wie bei einem Messias. Was aber hat der umstrittene Thüringer AfD-Chef den erwartungsvollen Dresdnern zu sagen?

Donnerstag, 10 Mai 2018 04:30

MdB Heiko Hessenkemper (AfD) bei PEGIDA

in Politik

Dresden - Montagabend, 07. Mai 2018, 144. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Dichtgedrängt stehen vielleicht 4000 Demonstranten vor dem Hauptbahnhof. Prof. Dr. Heiko Hessenkemper (MdB) referiert Zahlen und Fakten zur Situation. Allein 2014 -1016 habe es 635 000 verurteilte ausländische Straftäter gegeben, demgegenüber stehe eine Abschiebezahl von 20 000. Seit 2016 kämen monatlich 15–17 000 Migranten hinzu, ein Drittel werde „eingeflogen“. Andererseits haben die Deutschen das niedrigste Rentenniveau der OECD und müßten am längsten arbeiten.

Dresden – 16. April 2018, ein verregneter Montagabend auf dem Altmarkt, 142. PEGIDA in der Landeshauptstadt. „Für Frieden und Völkerverständigung“ lautet das Motto, denn wenige Tage zuvor hatten die USA, England und Frankreich syrische Ziele mit Raketen beschossen. Nachdem die sächsische AfD die „Friedensdemonstration“ ebenfalls beworben hatte, stehen neben Taufkirch und Bachmann auch mehrere AfD-Parlamentarier auf dem Sprecherwagen: Andre Wendt (MdL), Karten Hilse (MdB) und Ulrich Oehme (MdB). Letzterer, ein 1960 in Bischofswerda geborener Diplomingenieur, ist Mitglied des Bundesvorstandes der Christen seiner Partei (ChrAfD) und des sächsischen Landesvorstandes. Erst im März war er mit einer Gruppe in den Irak gereist, um sich vor Ort ein Bild über die Lage der vom IS verfolgten Christen und Jesiden zu verschaffen.

 

Mittwoch, 11 April 2018 07:46

PEGIDA auf dem Dresdner Altmarkt

in Politik

Dresden - „Orban statt Torban“, reimen die „Spaziergänger“ launig, dann geht es bei frühlingshaftem Wetter über Dr.-Külz-Ring und Seestraße zurück zum Altmarkt. Es ist Montag, der 09.04.2018, die 141. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Zu Beginn muß ein Demonstrant mit Herzinfarkt vom Notarzt versorgt werden. Nun gratuliert Lutz Bachmann der alten und neuen ungarischen Regierungspartei Fidesz, um sich darauf an den deutschen Medien abzuarbeiten, die den Wahlausgang bis zuletzt in Zweifel zogen. Ungarn zeige „wie‘s geht“, klingt es im PEGIDA-Sprech. „Auffällig“ sei der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn, der „Unhold“ sagte also, daß die EU-Mitgliedsstaaten jetzt schnell und unmißverständlich „diesen Wertetumor zu neutralisieren haben“ - seltsame Worte eines europäischen Politikers zu einer demokratischen Wahl in einem EU-Mitgliedsland.

Dresden – 140. PEGIDA am 26. März 2018 in der Landeshauptstadt. Nach dem „Spaziergang“ spricht Andreas Kalbitz, Fraktionsvorsitzender der AfD im Potsdamer Landtag. Nazis und Rechtsextremisten sehe er keine auf dem Altmarkt, dafür „Bürger in Bewegung“, gewaltfrei und friedlich. Dann „träumt“ Kalbitz für sein Publikum von einem Land, das seine Identität wahre und Kultur pflege, in dem deutsche Kinder keine Koranverse lernen müßten, seine Tochter auch nachts sicher U-Bahn fahre, man von einem Beruf und ehrlicher Arbeit gut lebe und keine Angst haben müsse, im Alter hilflos, arm und bedürftig zu sein. Er träume von einem Land, in dem es keine sexuellen Übergriffe und Messerattacken durch „angebliche Bereicherer“ gebe und Kinder kein Armutsrisiko wären. Dies sei das Land gewesen, „in dem wir gut und gerne gelebt haben.“

Seite 1 von 7

TEAM