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Prag – Tschechien will keine weiteren Migranten aus italienischen und griechischen Flüchtlingsunterkünften einreisen lassen. Das Land habe im Rahmen des EU-Verteilungsprogramms bisher zwölf Migranten aus Griechenland Asyl geboten, so Tschechiens Innenminister Milan Chovanec laut einem Bericht der „Zeit“. Weitere Migranten wolle man nicht aufnehmen, fügte der sozialdemokratische Politiker hinzu.

Bautzen – Auf Initiative des sorbenpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Heiko Kosel, haben sich Anfang der Woche der für Schulwesen, Jugend und Sport zuständige Vertreter des Regionspräsidenten der Region Usti (Tschechien), Petr Smid, die Vorsitzende des Sorbischen Schulvereins e.V., Ludmila Budar, und der tschechische Europaabgeordnete Jaromir Kohlicek zu einem ersten Koordinierungsgespräch getroffen. Grund für die Zusammenkunft war die Auslotung von Möglichkeiten für die Anwerbung tschechischer Lehrer für sorbische Schulen.

München/London – Die Deutsche Finance Group hat für ihren PERE Fund I in einen neuen institutionellen Zielfonds investiert, der über Co-Investments selektiv Gewerbeobjekte in den CEE-Staaten gemeinsam mit anderen institutionellen Investoren erwirbt. Das Investmentteam des Fondsmanagers ist seit 2002 in der Region aktiv und verwaltet derzeit ein Portfolio von 20 Immobilien in sieben Ländern, davon fünf im aktuellen Fonds. Neben dem Hauptsitz in London neue Partner Büros in Wien, Bratislava, Bukarest, Sofia, Warschau, Prag, Budapest und Ljubljana.

Warschau/Wien – Die Innenminister der Visegrad-Staaten Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn haben bei einem Treffen in Warschau ihre Ablehnung von verpflichtenden EU-Flüchtlingskontingenten bekräftigt und empfohlen, den Migranten außerhalb der Europäischen Union Unterstützung zukommen zu lassen. Zu diesem Zweck soll ein Koordinierungszentrum für Migrationskrisen eingerichtet werden.

Bratislava/Warschau – Der sozialdemokratische slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat nach den sexuellen Übergriffen von Köln, Hamburg und Stuttgart seine Position bekräftigt, nach der sein Land keine muslimischen Migranten aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum mehr aufnehmen werde. „Wir wollen nicht, dass auch in der Slowakei etwas wie in Deutschland geschehen kann“, so Fico wörtlich. Daher werde man sich auch weiterhin gegen die Durchsetzung einer EU-Quote zur Aufnahme von Migranten stellen. Die Slowakei hatte bereits vor einigen Monaten gegen die Umsetzung einer solchen Quotenregelung geklagt und ist mittlerweile dazu übergangen, deutlich weniger Zuwanderung zuzulassen.

Redaktion