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Oschatz – Am 25. Oktober 2017 berichteten wir an dieser Stelle, daß eines der ältesten Bauwerke der Stadt, das denkmalgeschützte „Rote Vorwerk“ in der Bahnhofstraße abgerissen werden soll (https://www.sachsen-depesche.de/kultur/denkmalalarm-in-oschatz.html). Einst lieferte das, vielleicht schon im 12. Jahrhundert vorhandene, kommunale Gut einen beachtlichen Beitrag zum Stadthaushalt. Mit dem Hospital entstand 1840 darin das erste städtische Krankenhaus. Nach dessen Schließung diente das Anwesen noch bis 2004 zu Wohnzwecken.

 

Mittwoch, 25 Oktober 2017 21:11

Denkmalalarm in Oschatz

Oschatz - Die Zahl der geschützten Kulturdenkmale in Sachsen sinkt weiter. Noch im November 2014 gab es laut Innenminister Ulbig 102.911 Denkmale im Freistaat, im Mai 2017 waren es noch 101.600. (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/denkmalalarm-im-landkreis.html) Demnach gingen binnen zweieinhalb Jahren mehr als 1.300 Denkmale unwiderruflich verloren, und der Abriß geht munter weiter, auch in Oschatz.

Dresden – Während der Streit um die Unterbringung von etwa 1000 Flüchtlingen in der Zeltstadt an der Bremer Straße nicht abreißt, hat die Landesdirektion eine weitere Hiobsbotschaft für Dresden parat: Laut der aktuellen Flüchtlingsprognose von Anfang August muss die Stadt in diesem Jahr mindestens 2683 Asylsuchende neu aufnehmen. Bis zum Jahresende wird demnach mit rund 4000 Flüchtlingen gerechnet –  und das bedeutet, dass Dresden weitere 1000 Plätze für deren Unterbringung kurzfristig bereitstellen muss.

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