Login

sachsen-depesche.de

Formentera – Anlässlich des „Internationalen Jahres des nachhaltigen Tourismus“ hat die Regierung der spanischen Autonomen Region der Balearischen Inseln zusammen mit der Gemeindevertretung von Formentera das Projekt „Save Posidonia“ ins Leben gerufen. Durch die Übernahme von Patenschaften für einzelne Quadratmeter des Neptungrases haben Besucher der beliebten Urlaubsinsel die Möglichkeit, Maßnahmen zum Erhalt der gefährdeten Posidonia-Pflanze zu unterstützen.

München – Der Solar-Unternehmer Konstantin Strasser ist das, was man als einen echten Selfmade-Mann bezeichnen kann. Aufgewachsen im Milieu der kleinen Leute, arbeitete er sich mit viel unternehmerischem Geschick und geschäftlichem Gespür nach oben und gilt heute als einer der innovativsten Vertreter der Erneuerbare-Energien-Branche. Zum Firmenkomplex des „Münchner Sonnenkönigs“, wie die „Süddeutsche Zeitung“ Strasser einmal nannte, gehören auch die MEP Werke, die mit einem Mietmodell für Dach-Solaranlagen eine kostengünstige Alternative für Privatverbraucher bieten. Mit STRASSER Capital werden die ambitionierten Projekte des findigen Geschäftsmanns, der auch politisch hinter der Energiewende der Bundesregierung steht, finanziert. SACHSEN DEPESCHE hat mit Konstantin Strasser unter anderem über sein neues Finanzprodukt SC Infrastructure II und die wirtschaftliche Solidität von STRASSER Capital gesprochen.

Dresden – Bereits zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der „Sächsische Landespreis für Heimatforschung“ an verdiente ehrenamtliche Heimatforscher vergeben. Schirmherrin ist Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU): „Der Heimatpreis soll die Arbeit der ehrenamtlichen Forscher würdigen. Sie bewahren einen geistigen Schatz und geben ihn an die nachwachsenden Generationen weiter – unsere Geschichte. Mit eindrucksvollen Beiträgen zeigen sie zudem, dass Heimatforschung nichts Verstaubtes oder Langweiliges, sondern eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit zu den eigenen Wurzeln ist, die uns hilft, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.“

Scharfenstein – Deutschlands größter Spinnereibetrieb – war seinerzeit die „Fiedler und Lechlasche Baumwollspinnerei“ in Scharfenstein, einem kleinen Dorf bei Zschopau im Erzgebirge. Der imposante Bau wurde ab 1835 anstelle der sogenannten Grieß-Mühle am linken Ufer der Zschopau errichtet. Mit acht Stockwerken und zwei Dachetagen (25 Meter) Höhe, 65 Metern Länge, 16,5 Metern Breite und einer modernen Dampfheizung entstand ein Industriegebäude für 600 Fabrikarbeiter, das Maßstäbe setzte. Sein Schöpfer war kein Geringerer als der bekannte Baumeister Christian Friedrich Uhlig (1774-1848) aus Altenhain, dem das Erzgebirge zahlreiche Kirchen- und Industriebauten verdankt.

Dresden – Führende Politiker der sächsischen Union haben sich für eine Abschussgenehmigung für Wölfe in bestimmten Fällen ausgesprochen. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Hippold Anfang dieser Woche nach einem Treffen von CDU- und CSU-Umweltpolitikern erklärte, plädiere er dafür, dass solche Wölfe abgeschossen werden dürfen, „die ein atypisches Verhalten aufweisen oder sich innerhalb eingezäunter Weiden befinden“.

Berlin – Unter dem Motto „Zeit zum Handeln“ findet am 7. und 8. Juli erstmals ein gemeinsamer Armutskongress des Paritätischen Gesamtverbandes, des DGB und weiterer zivilgesellschaftlicher Organisationen in Berlin statt. Beim Auftaktpodium wird auch der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU) Platz nehmen und unter anderem mit LINKE-Chefin Katja Kipping und Sozialstaatssekretärin Annette Kramme (SPD) über Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut diskutieren.

Berlin/Görlitz – In der Lausitz stehen sich Befürworter und Gegner des Braunkohleabbaus nahezu unversöhnlich gegenüber. Während die Fürsprecher des Tagesbaus vor allem mit den rund 20.000 Arbeitsplätzen argumentieren, die in der Region, nicht nur bei Vattenfall, an der Braunkohle hängen, verweisen die Gegner von Nochten II auf die Umweltschädlichkeit fossiler Brennstoffe oder das Verschwinden der gewachsenen Kultur durch das Abbaggern uralter, zumeist sorbischer Dörfer.

Redaktion