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Dresden - Um 540 in Rom als Sohn eines Senators aus dem Patriziergeschlecht der Anicii geboren, stand Gregor (eigtl. Gregorius) nach einer rhetorischen und juristischen Ausbildung bereits mit 30 Jahren als Präfekt an der Spitze der römischen Zivilverwaltung. Nach dem Tod des Vaters (575) legte er seine Ämter nieder, stiftete auf Sizilien sechs Klöster und errichtete im elterlichen Palast auf dem Monte Celio ein Andreaskloster, in das er sich als Mönch zurückzog. Zum Diakon geweiht, wurde Gregor 579 von Papst Pelagius II. für sechs Jahre zu dessen Stellvertreter beim Kaiser in Konstantinopel berufen und schließlich 590 zum Papst gewählt. Als „Knecht der Knechte Gottes“ entfaltete er beeindruckende Aktivitäten in Politik, Kirche und der Armenfürsorge.

Formentera – Anlässlich des „Internationalen Jahres des nachhaltigen Tourismus“ hat die Regierung der spanischen Autonomen Region der Balearischen Inseln zusammen mit der Gemeindevertretung von Formentera das Projekt „Save Posidonia“ ins Leben gerufen. Durch die Übernahme von Patenschaften für einzelne Quadratmeter des Neptungrases haben Besucher der beliebten Urlaubsinsel die Möglichkeit, Maßnahmen zum Erhalt der gefährdeten Posidonia-Pflanze zu unterstützen.

Stuttgart – Der Historiker Götz Aly hat die Befreiung der Stadt Palmyra durch die syrische Armee begrüßt. Dort habe nicht eine Terrorgruppe die andere vertrieben, wie manche Medien behauptet hätten. In einem Gastkommentar für die „Stuttgarter Zeitung“ erklärte Aly: „Ich finde, Soldaten der syrischen Regierung befreiten Palmyra mit russischer Hilfe, und freue mich darüber.“ Nun sei es notwendig, „dass die politisch Verantwortlichen in Washington, London und Paris aus den Fehlern der vergangenen 13 Jahre lernen: Die Zerstörung der gewiss schlechten staatlichen Ordnungen im Irak, in Libyen und zum erheblichen Teil in Syrien kostete Hunderttausende Menschen das Leben, Millionen das Lebensglück und endete in infernalischem Chaos“, stellte der Historiker fest.

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