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Dresden – In der Nacht zum 14. April 2018 bombardierten die USA, Frankreich und Großbritannien ausgesuchte Ziele in Syrien, die mit dem Chemiewaffenprogramm des Landes in Verbindung stehen sollen. Während Bundeskanzlerin Merkel den Militäreinsatz als „erforderlich und angemessen“ bezeichnet, droht Moskau mit Konsequenzen. Auch der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, sieht in den Luftschlägen eine „völkerrechtswidrige Aggression“, was eine politische Lösung des Konfliktes eher erschwere. Unser Interviewpartner Dr. Maximilian Krah hat in den USA studiert, ist aber auch regelmäßig Gesprächspartner im russischen Nachrichtensender RT International. SACHSEN DEPESCHE hat ihn zu den aktuellen Entwicklungen befragt.

Frankfurt am Main - Voller Sorge schaut die Welt auf Syrien. Wie geht es weiter, nachdem alliierte Streitkräfte in der Nacht zum Samstag drei Ziele in Douma bombardiert haben? Immer unübersichtlicher ist die Lage. Wir alle sind gefangen in einem Dickicht aus Propaganda und Lügen. Niemand, der beurteilen könnte, was wahr ist und was falsch. Groß ist dabei die Zahl derer, die sich in Zeiten maximaler Orientierungslosigkeit an die offizielle Darstellung westlicher Regierungen klammern. Doch es gibt auch viele kritische Stimmen. Und das ist gut so. Denn es gehört zu einer lebendigen Demokratie, Regierungshandeln zu hinterfragen. Deutschland tut sich damit allerdings besonders schwer. Erst recht, seit Angela Merkel durch fatale Weichenstellungen das Land tief gespalten hat. Zivilisierte Diskussionen, in denen man sich gegenseitig zuhört, sind kaum mehr möglich. Es scheint nur noch Freunde und Feinde zu geben – je nachdem, ob jemand den eigenen Standpunkt teilt oder nicht. Und auch im Syrien-Konflikt stehen sich zwei Lager unversöhnlich gegenüber. Wehe dem, der Fragen stellt. Wer den Militärschlag der westlichen Alliierten nicht uneingeschränkt gutheißt, wird als Putin-Troll verunglimpft. Es ist äußerst bemerkenswert, dass ausgerechnet die, denen nach der US-Wahl keine Verbalinjurie gegen den amerikanischen Präsidenten zu billig war und die seinerzeit Amerika, seine Wähler und sein Wahlsystem verspotteten, heute jedem Antiamerikanismus unterstellen, der das aktuelle Bombardement in Syrien kritisch sieht.

Kelkheim - Es war nur eine Randnotiz. Eine, die für gewöhnlich untergeht im schnelllebigen Nachrichtengeschäft. Und gerade deshalb sollte man ihr besondere Aufmerksamkeit schenken, wirft sie doch einmal mehr ein Schlaglicht auf das Selbstverständnis einer Journalistengeneration, die immer wieder daran erinnert werden muss, was die eigentliche Aufgabe des Nachrichtenjournalismus ist. Nicht zum ersten Mal war es die Videotext-Redaktion der ARD, die sich mit einer Meldung hervortat, deren Nachrichtenwert aus zwei Zeilen bestand, die aber als Alibi dafür diente, einen bei der links-grünen Journaille verhassten US-Präsidenten herabzuwürdigen. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dessen Amtseinführung berichtete man darüber, dass der routinemäßige Gesundheitscheck Donald Trump bescheinigt habe, sich “bester Gesundheit” zu erfreuen. Der Videotext-Redaktion war dies allerdings zu wenig. Nur ungern wollte man eine Meldung einfach so stehen lassen, die das eigene Feindbild in einem guten Licht erscheinen lassen würde – und sei es auch nur in Bezug auf dessen Gesundheitszustand. So nahm man die Steilvorlage zum willkommenen Anlass, dem Staatsoberhaupt der USA unterschwellig zu attestieren, nicht alle auf der Reihe zu haben. “Die geistige Verfassung des 71-Jährigen war nicht Teil der Untersuchung”, hieß es  süffisant in dem als “Nachricht” verbreiteten Schmähtext, der mit dem unmissverständlichen Hinweis schloss, ein “Enthüllungsbuch” habe die Debatte über “Trumps Fähigkeiten für das Amt” neu entfacht.

Dubai - Frank Kahn, gebürtiger Deutscher und Account-Manager der ARAS Group aus Dubai, hat so manchen Darlehenswunsch auf dem Schreibtisch. Rund um den Globus hat es sich rumgesprochen, dass die ARAS einen mehr oder weniger glänzenden Zugang zu Investitionssummen der Scheichs hat. Doch nicht alle Darlehenswünsche seien seriös untermauert, hört man aus Kreisen der ARAS Group.

Dresden – Die Parteivorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, hat die USA für ihre neuerlichen aggressiven Töne gegenüber Syrien kritisiert und sich skeptisch über Meldungen geäußert, nach denen den USA Informationen darüber vorlägen, dass die syrische Regierung in den nächsten Tagen einen Chemiewaffeneinsatz plane. Sollte dies geschehen, werde Syriens Präsident Baschar al-Assad „einen hohen Preis bezahlen“, so hochrangige Regierungsvertreter.

München – Wenn ein früherer Geheimdienstchef aus dem Nähkästchen plaudert, dann erfährt man entweder Dinge, die man sich mit etwas Zeitungslektüre und Internetrecherche auch selbst hätte zusammenreimen können, oder man bekommt tatsächlich einen aufschlussreichen Einblick in eine Welt, die dem Normalbürger üblicherweise verschlossen bleibt. In letztere Kategorie gehört definitiv das neue Buch des ehemaligen Direktors des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Dr. Gert-René Polli, der sich zudem kritisch mit der europäischen „Intelligence Community“ auseinandersetzt, weil er sie, wie er aus eigener Erfahrungen berichten kann, am Rockzipfel der mächtigen US-Geheimdienste hängen sieht.

Brüssel – Laut einem aktuellen Bericht der Europäischen Tourismuskommission (ETC) besuchten im letzten Jahr rund 615 Millionen internationale Touristen Europa, was ein leichtes Plus im Vergleich zu 2015 bedeutet. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2017 verzeichnete hingegen fast die Hälfte der in der Studie „Tourismus in Europa – Trends & Prognosen“ erfassten Reiseziele ein zweistelliges Wachstum bei den Gästezahlen.

Kelkheim – Seit 1994 wird der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ begangen. Jedes Jahr aufs Neue bietet er am 3. Mai Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie es um die freie Berichterstattung auf dem Globus bestellt ist. Hierzu veröffentlicht die französische Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ einen alljährlichen Index, der eine Rangliste von 180 Ländern beinhaltet.

Paris – Das soziale Netzwerk Facebook hat kurz vor dem ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen rund 30.000 Accounts von Anhängern der Front-National-Kandidatin Marine Le Pen sperren lassen. Als Begründung führte Facebook an, die Nutzerkonten seien für zahlreiche Falschmeldungen verantwortlich gewesen. Der Front National reagierte mit einem Protest und forderte das Netzwerk auf, die Accounts wieder freizuschalten.

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