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Dresden - Hier nun Folge 7 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte, die 1925 unter besagtem Titel in zweiter Auflage in Dresden erschienen war. In stimmungsvollen Erläuterungen zu Bildern von Gustav Otto Müller (1827-1927) führt uns der Geh. Postrat Karl Thieme (+ 1917) zurück in jene romantische Zeit, als der Reiseverkehr im sächsischen Königreich noch in Pferdekutschen vonstatten ging. Bis zur ersten deutschen Ferneisenbahn zwischen Leipzig und Dresden (1839) waren es noch ein paar Jahre und so sorgte die „Extrapost“ einstweilen für einen gewissen Komfort, den zahlungskräftige Individualisten zu dieser Zeit sicher gern in Anspruch nahmen:

Dresden – Bereits im Altertum war die Beförderung ägyptischer und babylonischer Würdenträger in Sänften üblich. Seit dem 17. Jahrhundert kam die Portechaise (frz. = Tragestuhl) auch in europäischen Städten in Gebrauch, wurde in Paris und Berlin heimisch und gelangte schließlich auch an die Elbe, in die Residenz Augusts des Starken.

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