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sachsen-depesche.de

Donnerstag, 20 April 2017 20:55

Woher der Selbsthass?

Dresden – „Wenn Millionen von Menschenhassern ein Land stürmen, dessen Bewohner zu zwei Dritteln aus Selbsthassern bestehen und wenn die restliche Bevölkerung ihre Sorgen und die Angst, die angestammte Heimat und die im Laufe der Jahrhunderte liebgewonnene Kultur könnten bald verloren gehen, nicht mehr ausdrücken darf.“ So beginnt der libanesisch-stämmige deutsche Regisseur Imad Karim einen Aufruf auf seiner unlängst gesperrten Facebook-Seite. Er spricht hier beiläufig den Selbsthass der Europäer an, ein Phänomen, das kaum erörtert wird, obwohl es, davon bin ich überzeugt, der Schlüssel zu der desaströsen Politik der etablierten Parteien ist, die vor unseren Augen unser Land ruiniert. Ich habe ihm eine Videobotschaft (www.facebook.com/maximilian.krah) gewidmet, um den Gedanken einem größeren Auditorium nahe zu bringen. Er verdient es, vertieft zu werden.

Dresden – Spätestens seit seiner launigen US-Reisereportage „Allein unter Amerikanern“ ist der israelisch-amerikanische Buchautor und Theatergründer Tuvia Tenenbom auch Literaturfreunden in Deutschland ein Begriff. Vor kurzem erschien bei Suhrkamp Tenenboms viertes Buch „Allein unter Flüchtlingen“, eine „Entdeckungsreise“ durch Deutschland, die die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf Einheimische und Migranten beleuchtet.

Dresden – Für die Aufnahme und Betreuung von Asylbewerbern inklusive Integrationsmaßnahmen hat der Freistaat Sachsen im vergangenen Jahr rund 832 Millionen Euro aufgewendet. Dies geht aus der Antwort der sächsischen Staatsregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten André Barth hervor. Schwerpunkte bildeten demnach Aufwendungen für den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen (167 Mio. Euro), Leistungen während des Aufenthalts in den Landkreisen und kreisfreien Städten (309 Mio. Euro) und Aufwendungen für unbegleitete minderjährige Ausländer (74 Mio. Euro). Den Ausgaben des Landes in Höhe von 832 Millionen Euro standen rund 392 Millionen Euro an Zuwendungen des Bundes gegenüber, womit der Asyl-Finanzierungsbetrag des Freistaates netto 439 Millionen Euro betrug.

Freitag, 07 April 2017 05:10

Sind Schlümpfe Nazis?

Dresden – Montagabend auf dem Altmarkt. Lutz Bachmann über die „absurde Berichterstattung“ der Medien. Ein Online-Portal vermelde, dass die Schlümpfe Nazis und Rassisten seien, weiße Mützen wie der Ku-Klux-Klan trügen, gern marschierten und um ein Feuer herumtanzen würden. Einmal seien sie einer Krankheit zum Opfer gefallen, waren schwarz angelaufen und aggressiv geworden, worauf die „befallenen“ Schlümpfe von den gesunden ausgegrenzt worden wären. Gelächter.

Berlin – Wieder einmal hat die Politik beim Steuerzahler Erwartungen geweckt, die sie am Ende nicht erfüllt. Mit großem Brimborium hatte Sigmar Gabriel für seine SPD vor Weihnachten angekündigt, endlich dem Kindergeld für EU-Ausländer an den Kragen gehen zu wollen. Die Freizügigkeit für die Bürger Europas dürfe nicht länger dazu missbraucht werden, in die Sozialsysteme einzuwandern. Selbst die Kanzlerin, die sich so ungern festlegt, hatte ihre Unterstützung signalisiert.

Berlin – Ende Dezember 2016 lebten nach Angaben des Bundesinnenministeriums 556.499 Ausländer in Deutschland, deren Asylanträge rechtskräftig abgelehnt wurden. Die allermeisten dieser abgelehnten Asylbewerber, nämlich 404.000, sind schon länger als sechs Jahre im Land. Bei den Herkunftsstaaten liegt die Türkei mit rund 75.000 nicht anerkannten Asylanten vor dem Kosovo mit 70.000 Personen, Serbien mit 50.000 Personen und Afghanistan mit 30.000 abgelehnten Asylbewerbern.

Dresden – Der Dresdner Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) lädt für kommenden Freitag (17. März 2017) zu einer öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Migration und Sozialstaat – geht das zusammen?“ ein. Referenten sind Dr. Joachim M. Keiler, Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission, und der AfD-Landtagsabgeordnete André Wendt, Vorsitzender des Sozialausschusses des Sächsischen Landtages. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im Saal der Sonntagskind GmbH (Saydaer Str. 6, Dresden-Niedersedlitz), Einlass ist ab 17:30 Uhr.

Düsseldorf – Es ist wieder passiert. Inzwischen kann man die vielen gleich gelagerten Vorfälle kaum noch zählen. Gottlob gab es im Düsseldorfer Hauptbahnhof diesmal keine Toten. Eigentlich ein Wunder, wenn man bedenkt, dass da einer mit der Axt auf arglose Passanten eingeschlagen hat. Und wie immer dauerte es nur wenige Stunden, bis die Öffentlichkeit plakativ darüber informiert wurde, dass der Täter Fatmir S. psychisch gestört ist. Ein Amoklauf eines Geisteskranken, nichts weiter. Denn es kann im Jahr der Bundestagswahl nicht sein, was nicht sein darf. Das „T-Wort“ muss um jeden Preis vermieden werden – auch um den der Glaubwürdigkeit.

Dienstag, 14 März 2017 23:28

„Mosaik des Widerstands“

Dresden – „Der Osten der Republik“ sei eine „Festung“, schwört Philipp Stein (25), Vorsitzender der neurechten „Einprozent“-Bewegung, am Montagabend bei PEGIDA sein Publikum ein. „Das Eigene“ habe hier einen besonderen Platz, stelle automatisch „eine Verteidigungsbereitschaft“ her. Balsam auf die Seelen der zahlreich auf dem Altmarkt erschienenen Pegidianer, die mit „Wir bleiben stolz“ antworten. Ein Teil des Volkes sei „aufgewacht“, wachgerüttelt durch „Massen an Fremden“, die nun auch durch Merseburg, Einsiedel, Dresden und Halle marschierten. Die sogenannte Asylkrise wirke dabei als Katalysator, Ziel sei „das Ende der Masseneinwanderung, die Remigration und ein ernstzunehmender politischer Wechsel in diesem Land.“

Sonntag, 12 März 2017 15:29

Hoffentlich ein Deutscher!

in Politik

Leipzig/Düsseldorf – Am Donnerstagabend hat ein Mann mit einer Axt in einer S-Bahn mehrere Menschen verletzt. Er wurde gefasst. Und halb Deutschland betet, dass er ein Deutscher ist...

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Redaktion