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Unter dem Dach der Berliner Autark Group AG

Autark Group: Stefan Kühn und Dr. Dimitrios Paparas setzen auf Theaterimmobilien

Freitag, 15 September 2017 11:54 geschrieben von 
Das Theater am Marientor in Duisburg bilde eine "Investitionsperle" der Autark Group, so Firmenlenker Stefan Kühn. Das Theater am Marientor in Duisburg bilde eine "Investitionsperle" der Autark Group, so Firmenlenker Stefan Kühn. Quelle: TaM GmbH

Berlin - „Wir gehen jetzt den letzten Schritt in den weißen Kapitalmarkt“, sagt Stefan Kühn, Vorsitzender des Vorstandes der Berliner Autark Group AG. Das Unternehmen sei in Sachwerte investiert und habe sich zu einer großen Investitionsgemeinschaft entwickelt, "die auf Mitbestimmung durch die Anleger setzt".

Insbesondere das Geschäft mit dem Erwerb und Betrieb von Theaterimmobilien in Deutschland laufe "sehr erfreulich", so Kühn. Beispielgebend sei hierfür das Duisburger Theater am Marientor (TaM). "Diese Investitionsperle", so Unternehmenssprecher Dr. Dimitrios Paparas, entwickle sich großartig (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Theater_am_Marientor). Geschäftsführerin der Betreibergesellschaft TaM GmbH ist inzwischen die renommierte Theater-Managerin Andrea Friedrichs. Diese beweist bislang eine glückliche Hand mit dem neuen Programm. Musicals wie "Grease" oder "Cats" sorgen für hohe Auslastung. Aber schon Vorgängerin Sabine Kühn formte die Entwicklung im Theater am Marientor.

"Es sind erfreuliche Entwicklungen für die Kunden der Autark Gruppe. Das Finanzunternehmen, das in den vergangenen Jahren die Gelder von mehr als 3100 Anlegern mittels Nachrangdarlehen in Sachwerte aus dem Immobilien-, Unterhaltungs-, Energie- und Infrastrukturbereich investiert und dabei regelmäßig Renditen weit oberhalb des durchschnittlichen Kapitalmarktzins’ ausgezahlt hat, geht jetztden für die Gesellschaft einzig schlüssigen Weg weiter." Dimitrios Paparas räumt aber ein, dass erst das Immobiliengeschäft mit Theaterhäusern die langfristige Perspektive für Autark aufgezeigt habe.

„Wir werden uns völlig dem weißen, vollständig regulierten Kapitalmarkt unterwerfen, um auf diese Weise gemeinsam mit unseren Anlegern in die Zukunft zu gehen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Nachrangdarlehen nicht mehr weiterzuführen“, sagt Stefan Kühn, Vorsitzender des Vorstandes der Berliner Autark Group AG (ISIN: DE000A0CAYL1; WKN: A0CAYL).

Das börsennotierte Unternehmen ist die neue Mutter aller Autark-Gesellschaften und investiert in Sachwerte wie Immobilien, Infrastruktur und Erneuerbare Energien sowie Projekte aus dem Bereich Unterhaltung. Unter anderem gehört das bekannte Theater am Marientor in Duisburg zu den Assets der Autark Group AG, weitere Spielstätten in Deutschland werden in Kürze folgen.

Anstatt auf unflexible Finanzprodukte mit langen Laufzeitensetzt die Autark-Gruppe jetzt auf Hypothekenanleihen auf der einen Seite und eigene Aktien auf der anderen Seite. Die Hypothekenanleihen als neues festverzinsliches Wertpapier der Gruppe sei durch reale Sachwerte – unter anderem das Theater am Marientor – besichert. „Damit können unsere Anleger von einer kontinuierlichen Zinszahlung und erstklassigen Sicherheiten profitieren. Jeder Kunde hat die Möglichkeit, seine Nachrangdarlehen in eine Hypothekenanleihe zu tauschen“, betont Stefan Kühn. Zudem gibt die Autark Group AG an alle Kunden, die sich weiter engagieren wollen, Gratisaktien im Rahmen des Umtausches aus. „Damit werden sie an dem unternehmerischen Mehrwert, der innerhalb der Gruppe besteht und kontinuierlich erweitert wird, beteiligt. In den ersten Wochen haben wir den Börsenwert der Autark Group AG kontinuierlich gesteigert. Davon können alle Kunden profitieren.“ Damit nicht nur die Aktien jederzeit veräußert werden können, sollen auch die Anleihen zu gegebener Zeit an der Börse handelbar gemacht werden.

Das Sachwerte-Portfolio des Unternehmens werde regelmäßig ausgebaut – und zwar ausschließlich mit substanzstarken Objekten aus den Kernbereichen der Autark-Gruppe. Der Hintergrund: Die Verantwortlichen setzen auf operative Mitbestimmung und 
-entscheidung, um nicht nur Kapital in die Beteiligungen einzubringen, sondern auch Know-how und unternehmerische Verantwortung.

„Wir haben jetzt alle Maßnahmen eingeleitet, um den geänderten Wünschen aller Anleger, hin zu einer Investitionsgemeinschaft und damit nach mehr Mitentscheidung, höherer Flexibilität, optimaler Sicherheit und guten Erträgen für ihr investiertes Geld gerecht zu werden“, ergänzt das Vorstandsmitglied Dr. Dimitrios Paparas. „Wir freuen uns, dass unser neues Konzept und die offene Kommunikation unserer großen Autark-Gemeinschaft einen solchen Zuspruch erhalten. Dies bestärkt uns darin, dass unsere Bemühungen nicht nur wahrgenommen, sondern auch bestätigt werden.“

Der Gedanke der Autark-Gemeinschaft sei der herausragende Treiber für den Vorstand der börsennotierten Gesellschaft. „Der Name Autark steht für Unabhängigkeit und Eigenständigkeit. Damit spiegeln wir das wider, was die Kunden von uns erwarten. Deshalb sprechen wir auch von unserer Autark-Investitionsgemeinschaft, die gemeinsame Ziele verfolgt und an der jeder als Aktionär teilhaben kann.“ Mittlerweile ist die Autark-Gemeinschaft mit mehr als 3100 Partnern eine der größten Investitionsgemeinschaften Deutschlands.

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Josef Mühlbauer

Dipl. Kfm. Josef Mühlbauer, München

Vita: Nach dem Abitur folgte ein Studium der Wirtschaftswissenschaft und der Rechtswissenschaft  an der Uni München. Mit dem Abschluss Diplom Kaufmann und in Jura dem ersten und zweiten Staatsexamen mit Referendars-Ausbildung hat er seine Universitätszeit abgeschlossen. Danach war Josef Mühlbauer als Vorstandsassistent und dann Leiter Recht und Finanzen in einer großen Aktiengesellschaft tätig.

Dem folgte eine Zeit als freiberuflicher Rechtsanwalt und freier Unternehmensberater in einer Beratungsfirma. Später war Josef Mühlbauer für größere Firmen zuständig.

Zuletzt engagierte er sich im gemeinnützigen Bereich im Rahmen politischer Bildung und gilt als ausgewiesener Spezialist insbesondere für Parteienforschung und Parteienfinanzierung.

Webseite: www.sachsen-depesche.de/show/author/54-josef-mühlbauer.html
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