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Zunahme bei psychischen Erkrankungen

DAK: Weniger Krankmeldungen in Sachsen

Sonntag, 29 Januar 2017 03:06 geschrieben von 

Dresden – In Sachsen ist der Krankenstand 2016 im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus den aktuellen Zahlen der DAK-Gesundheit hervor, die am Freitag ihre Jahresanalyse veröffentlichte. Demnach sank der Krankenstand von 4,6 auf 4,5 Prozent. Damit liegt er jedoch nach wie vor über dem Bundesdurchschnitt von 3,9 Prozent.

Die DAK teilte dazu mit: „Machten 2015 noch vor allem Atemwegserkrankungen wie Bronchitis den Menschen im Freistaat zu schaffen, blieb im vergangenen Jahr eine starke Erkältungswelle aus.“ Diese Krankheiten belegten mit 265 Fehltagen je 100 erwerbstätigen DAK-Versicherten nur Rang zwei.

Spitzenreiter in Sachsen sind nach Angaben der Krankenkasse erneut Rückenschmerzen und andere Erkrankungen von Muskeln und Skelett (352 Fehltage). Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angstzustände nahmen zu und lagen 2016 mit fast 249 Ausfalltagen auf dem dritten Platz.

Letzte Änderung am Sonntag, 29 Januar 2017 03:15
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Michael Krug

Michael Krug (Jahrgang 1974) kam vor Jahren aus dem norddeutschen Hamburg nach Sachsen.

Seine alte und seine neue Heimat verbindet die Elbe. Heute pendelt er zwischen Dresden und Frankfurt am Main. Ursprünglich aus der volkswirtschaftlichen Richtung kommend, entwickelte sich der studierte Journalist zu einem Vollblutberichterstatter aus Politik, Medien, Lifestyle, Kultur und Wirtschaft. Seit Mai 2016 gehört er unserer Redaktion an.

Webseite: https://www.sachsen-depesche.de/show/author/55-michael-krug.html
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